Archiv für Oktober, 2007
Wieder genesen
Bonifaz ist wieder gesund. Aber das hat er den Jungs erst am Sonntag erzählt. Am Samstag war nämlich Putztag angesagt. Und Putztage können die Jungs so gar nicht gut leiden….Aufräumen, Saubermachen -alles reine Zeitverschwendung finden sie. Bonifaz einzige Aufgabe am Putztag bestand darin, loszugehen und sich Hustenbonbons zu kaufen, weil sein Hals noch so kratzig war.
Und gestern hat er dann berichtet, ihm ginge es schon viel besser. Er ist dann eine Runde im Klövensteen spazieren gegangen, natürlich mit seinen Hustenbonbons.
Er fand, die frische Luft hat so richtig gut getan. Leider mußte er aber heut wieder zur Arbeit.
Schwerer Bärengrippefall bei den Jungs
Die Jungs sind etwas in Sorge, erneut ist die Bärengrippe aufgetreten – und diesmal hat es doch tatsächlich Bonifaz erwischt. Er ist so krank, daß er sogar im Bett bleiben muß. Aber die Jungs haben sofort einen Bonifazbärengrippehilfsplan entworfen.
Als erstes waren sie einkaufen, um ihn mit allem Notwendigen zu versorgen. Sie haben auch alles in Griffnähe gelegt, damit er gar nicht erst in die Versuchung kommt, aufzustehen.
Und dann haben Rolf und Rasputin mit vereinten Kräften einen großen Topf voll Hühnersuppe gekocht. Die soll in Fällen akuter Bärengrippe nämlich gut tun.
Und Elvira hat ihm dann vor dem zu Bett gehen noch aus einem seiner Lieblingsbücher vorgelesen, Teddys Abenteuer. Bei so einem feinen Buch kann er bestimmt entspannen und gut einschlafen.
Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser.
Mächtig erschöpft
Na, war das ein Tag heute! Freitag, ein Druckerei-Tag, und draußen traumhaft schönes Herbstwetter. Da mußte Bonifaz natürlich erst mal raus an die frische Luft. Er ist sofort nach dem Aufstehen in den Barmstedter Wald gefahren, um eine schöne Runde zu laufen. Nur gut, daß er so eine noble Laufjacke hat, denn es war noch ordentlich kalt.
Und nach dem er zur Stärkung was gegessen hatte, ging es in die Druckerei. Da gab es auch wieder gut was zu tun für ihn. Zuerst hat er gaaaanz viele Broschüren geknickfalzt.
Und hinterher hat er noch hübsch alles geschnitten, damit sie auch ja gut aussehen. Dabei mußte er sich voll konzentrieren, nicht daß er sich noch kahle Stellen ins Fell schneidet.
Zu guter Letzt stand dann noch eine heikle Arbeit am PC auf dem Programm. Das war ihm ganz schön mühselig, aber da er ja pfiffig und hartnäckig ist, hat er auch diese Herausforderung meistern können.
Eifrig eifrig
Auch wenn er ja viel lieber noch im Urlaub geblieben wäre, hat er seine ersten Arbeitstage klaglos durchgestanden. Und natürlich hat er sich nicht auf die faule Haut gelegt, er hat auch sofort wieder mit dem Laufen angefangen. Aber, uff, war das anstrengend. Er hätte vielleicht doch lieber eine kleinere Runde nehmen sollen.
Urlaubsbericht
Zwei Wochen Urlaub in der fränkischen Schweiz, genauer in Thuisbrunn, da kann bär schon was erleben. Die Abenteuer begannen schon mit der Ankunft, sie konnten sich in einer ganzen Ferienwohnung ausbreiten. Da gab es ein Schlafzimmer mit coolem Dachfenster zum Sternegucken, ein eigenes Antüddelzimmer, in dem sie ihre Sachen ausbreiten konnten, ohne daß sie immer aufräumen mußten, und ein Kuschelsofa.
Und vom Eßtisch aus konnten sie sofort ihre ersten Beobachtungen machen. Die waren aber bei der Ankunft nicht so hübsch, weil es am Regnen war.
Aber das Wetter wurde schon am nächsten Tag viel besser, so daß sie ordentlich wandern konnten. Und nach dem Wandern haben sie sich dann gerne einen Cappucchino auf ihrem Balkon gegönnt. Schließlich wissen sie ja, was gut ist. Und wer kann bei so einem Ausblick in der Bude hocken?
Sie haben auch eine tolle Tour durchs Todsfeldtal gemacht. Für ihre Brotzeit haben sie sich ein schickes Plätzchen im Bach ausgesucht.
Bonifaz hat sich auch ganz interessiert die Beschreibung durchgelesen…
…während Rasputin ganz dringend hinter nen Busch mußte. Das Plätschern des Baches war etwas zu viel für seine Blase.
Und eine gemütliche Pause haben sie dann auch noch auf einer Bank mit Blick auf das Trubachtal eingelegt. Sie wären am liebsten gar nicht mehr weiter gewandert.
Endlich in ihrer Wohnung angekommen, mußten sie erst mal die Pfoten hochlegen. Jungejunge waren ihre Sohlen am Qualmen.
Am nächsten Tag wollten sie dann lieber im Bett bleiben. Sie hatten entdeckt, daß sie vom Bett aus Fernsehen konnten.
Erst am Nachmittag haben sie sich dann auf den Balkon gesetzt, um ein weiteres Mal den bilderbuchartigen Ausblick zu genießen.
Und dann kam die Wanderung zur Ruine Neideck. Bonifaz wollte sich nicht an die Wanderwege halten, sondern lieber den direkten Weg quer durch den Wald nehmen. Rasputin war da lieber vorsichtig und erreichte bei schönstem Sonnenschein die Burgruine.
Aber so richtig genießen konnte er den herrlichen Ausblick auf das Wiesenttal nicht, er machte sich ordentlich Sorgen.
Doch, wo sollte er suchen? So viele Möglichkeiten, wo Bonifaz gelandet sein könnte?
Tja, und so sah es dann später aus. Rasputin hat den Bonifaz gefunden. Der ist nämlich gar nicht in den Wald gegangen, sondern am Druidenhain gleich rechts abgebogen nach Wohlmannsgesees zum Haid und hat sich mit dem guten Schnaps abgefüllt. Nun geht es ihm gar nicht gut. Eigentlich wollten die beide ja am Abend ins Sportheim gehen, aber da ist Rasputin lieber alleine hingegangen.
Am nächsten Tag, es war ihr letzter Urlaubstag, war Bonifaz nicht gut drauf. Er war recht orientierungslos. Glücklicherweise stand unmißverständlich der Weg zur Unterkunft mit auf dem Wegweiser.
Und manchmal braucht auch ein Handtaschenbär, egal wie cool er ist, eine starke Schulter zum Anlehnen, wenn es heißt, Abschied zu nehmen.
Zurück aus dem Urlaub
Bonifaz und Rasputin sind nach einem tollen Urlaub wieder daheim angekommen. Sie haben viel erlebt und gesehen und ganz nobel sogar in einer Ferienwohnung hausen dürfen.
Bonifaz ist von seinem ersten Arbeitstag völlig erledigt und hat es vorgezogen gleich zu Bett zu gehen.
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Rasputin macht hingegen einen auf dicke Hose und gibt mächtig mit den Urlaubsbildern an.
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