Archiv für Juni, 2008

Pfoten-hoch-Sofa-Sonntag

Bonifaz meint, heute bleibt er ruhig daheim. Er hat sich einen Tag verdient, an dem er einfach mal seine Pfoten hochlegen und in Ruhe lesen kann.

Die letzten Tage waren nämlich ganz schön anstrengend. Am Donnerstag hat er nach Feierabend Fenster geputzt, und zwar alle.

Am Freitag in der Druckerei ist er ganz schön ins Schwitzen gekommen, aber glücklicherweise konnte bär sich zwischendurch abkühlen, denn die Druckerei ist ziemlichen bärengerecht ausgestattet.

Gestern war natürlich wieder eifrig Laufen und abends noch mal ordentlich spazieren. Da hat ihn heut noch nicht mal interessiert, was die Jungs ihm vom Balkon aus berichteten. Die drei Halbstarken, die gestern mit ihrem Auto wie bekloppt durch den Wendehammer röhrten, haben heute ihren Motor abgefackelt. Da kam doch gleich die Polizei und die Feuerwehr angedüst. Rolf war schon sehr beeindruckt, was sich Leute so ausdenken, um aufzufallen.

Nu wird Tee gekocht, denn natürlich werden die Jungs nachher Fußball gucken.

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Weichbär

Manchmal kann Bonifaz so ein richtiger Weichbär, ja, fast schon Waschlappenbär sein. Heute bei der Arbeit hat er was ganz Schreckliches in seinem Fell entdeckt……eine Zecke, d.h. nur noch ein Teil davon. Wo der Rest abgeblieben ist, weiß er nicht. Und nun war ihm klar, er muß zum Bärendoktor, denn die Zeckenreste hat er nicht hinausbringen können. Oje, da wurde ihm ganz anders, um nicht zu sagen Angst und Bange.

Beim Bärendoktor ist ordentlich in seinem Fell rumgepuhlt und -gestochert und -geschnitten worden. Aber irgendwann war alles entfernt und ihm ganz maddelig zumute. Er sollte sich dann erst mal etwas erholen.

Daheim haben ihn die Jungs gleich zu Bett gebracht, weil ihm immer noch flau im Innenbauch war. Sie wollten auch unbedingt die Folgen seiner schweren Zecken-OP sehen. Der arme Kerl, fanden sie.

 

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Heute 3.17 Uhr

Der Wind , insbesondere in den Böen, nahm stark zu.

Diese Uhrzeit hat sich fest in sein Hirn eingearbeitet. Denn heut morgen um 3.17 Uhr ging das Getöse los. In der Wohnung über ihm ein Knallen und Rumpeln und Klappen und Scheppern in einer Tour. In der Wohnung st eigentlich niemand zur Zeit, aber die abwesenden Bewohner haben gaaanz schrecklich pfiffig alles Fenster in ihrer Wohnung offen gelassen, und weil sie gründliche Menschen sind, natürlich auch alle Türen. Das war dann doch etwas zu viel für seine bärenstarken Nerven. Bei der Arbeit hing er arg in den Seilen, aber wehe, ihn hätte jemand dumm angesprochen, na den hätte er aber…, wenn nicht gar gleich….

Er ist aber, nach dem seine erste Agression etwas veraucht war, die Initiative ergriffen, und als er von der Arbeit heim kam, waren alle Fenster in der Wohnung über seiner brav geschlossen.

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Spaziergeh-Unglück

Heut morgen hatte er noch mächtig gute Laune. Das Wetter fein, der Balkon sauber und das Frühstück perfekt -was zu Essen, was zu Saufen, was Gutes zu Lesen findet bär einfach genial-.

Er hat dann beschlossen im Klövensteen spazieren zu gehen. Und dabei passierte es … ein ganz fieser Tannenzapfen donnerte auf ihn herab. Das hat richtig gerumpst in seinem Hirn. Nu ist er motzig. Und den Tannenzapfen hat er mitgenommen, als Beweis.

 

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Gestern…

…war wieder mal ein anstrengender Tag. Ganz früh ist Bonifaz aus dem Bett gehopst und hat sofort angefangen die ganze Bude zu putzen. Und dann mußte er auch noch in die Innenstadt gehen, um was zu tauschen. Erst dann hat er es geschafft, sich seinen arg verspäteten Frühstückskaffee zu kochen, ehe es danach weiter in die Druckerei geht. Jungejunge, den Kaffee hatte er dringend nötig.

Nach der Arbeit in der Druckerei mußte er auch gleich wieder weiter hetzen. Er fährt doch demnächst zu einer Familienfeier, da mußte noch was Feines zum Anziehen her. Jetzt ist er ein Pleitebär, aber ein gut angezogener.

 

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Wieder mal putzen

Also, der Haushaltsputzplan der Jungs ist ein zweiseitiger Kalender, jede Seite für ein halbes Jahr. D.h. Ende des Monats wird der Plan umgedreht in die Kammer gehängt. Pfiffigerweise haben sie rechtzeitig nachgeguckt, denn -siehe da- da steht doch tatsächlich noch ‘Vitrinen’ unerledigt auf dem Plan.

Gleich ging es also los, Vitrine im Wohnzimmer leerräumen und gründlich Regal für Regal auswischen und natürlich auch gleich die Scheiben wieder blitzeblank sauber machen. Das haben der dicke und der neue Puuh erledigt.

Für das Polieren der Gläser usw. waren Rolf und Rasputin zuständig. Sie haben sich mächtig Mühe gegeben und gewiehnert, was die Pfoten hergaben.

Im Eßzimmer hingegen wäre es fast zu einem tragischen Putzunfall gekommen. Während Pibo sich ordnungsgemäß um die Reinigung des Inneren der Vitrine gekümmert hat, mußte der kürzlich Gewaschene natürlich wild rum turnen, statt die Scheiben zu polieren. Beinahe wäre er abgestürzt.

 

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Fellpflege

Als nun inzwischen recht bekannter Handtaschenbär muß Bonifaz natürlich auch auf sein äußeres Erscheinungsbild achten. Regelmäßig läßt er sich daher sein Fell kürzen, damit es nicht zottelig und verfilzt erscheint.

Aber wenn er da so auf die Meisterin der Schere wartet, wird ihm immer etwas flau im Innenbauch. Wenn da bei der Fellpflege was schief geht? Nachher hat er ein Loch in seinem Fell, oder gar ein kleines Loch, das ganz durch geht, dann rippelt er noch ganz auf…….oooohhhhhh…..er mag gar nicht dran denken.

Aber er ist ganz tapfer gewesen und hat die Prozedur artig über sich ergehen lassen.

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Manchmal

Also, manchmal kann er ja so ein richtiger Charmebolzen sein, so wie gestern auf der Arbeit. Er weiß ja auch nicht, aber ihm war eben danach. Und dazu hatte er ja mal wieder entsetzlich gute Laune, da mußte er einfach die ganze Zeit vor sich hin grinsen.

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Mal wieder im Garten

Heut war es Bonifaz viel zu warm auf dem Balkon, da hat er sich sein Buch geschnappt und ist in den Gaten gefahren. Da konnte er natürlich auch gleich kontrollieren, wie gut die Engelstrompete gewachsen ist. Jungejunge, die hat er fast gar nicht mehr wieder erkannt.

Sein Sellerie ist noch nicht so richtig groß geworden, aber der Kohlrabi macht sich gut.

Und da steht ja auch noch alles voller Kohlrabi, der sich jetzt grad vom Umpflanzen erholen muß, um noch richtig groß zu werden. Und den hat er selber gesät und aufgezogen. Er ist schon ziemlich stolz auf seinen Kohlrabi.

 

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Dachs

Also, seit Bonifaz den Druckereibetriebsausflug in den Wildpark Eekholt gemacht hat, sitzt ein Dachs in seinem Auto. Er hatte sich am Ausgang kurz mit ihm unterhalten, u.a. darüber, daß er mit seinem Auto heim fährt, da wollte der Dachs ganz unbedingt mit im Auto fahren. Und seit dem sitzt er da und guckt gespannt durch die Windschutzscheibe. Gestern war Bonifaz wieder zum Laufen im Klövensteen, aber selbst da konnte er den Dachs nicht überreden, mal raus zu gehen. Der Kerl ist ja so dermaßen vernarrt ins Autofahren, daß er seinen Platz nicht mehr verlassen will.

 

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