Archiv für September, 2008
Einladung
Also, was so ein obercooler Handtaschenbär ist, der kriegt ja auch seine eigenen Einladungen geschickt. Wie gut, daß er seine Emails noch mal abgerufen hat heut Abend. Er weiß jetzt, wo er am Dienstag hin will, nämlich zum Stammtisch, jawohl.
Gerade noch rechtzeitig…
…zum Beginn des Sonntagskrimis ist er fertig geworden. Aber er hat sich lieber ein Handtuch mitgenommen, er ist nämlich noch etwas nass. Den ganzen Tag hat er seinen gestern geernteten Mangold gewaschen, geschnitten und blanchiert. Das hat Spuren in seinem Fell hinterlassen. Aber jetzt gönnt er sich was. Zum Krimi gibt es den neuen Lieblingstee der Jungs -echter Bärentee- Rooibos Honig.
Mangoldschwemme
Heut stand ja erst mal Hausputz an, danach ist Bonifaz aber gleich in den Garten gefahren. Bei dem Wetter muß bär einfach raus. Seinen Gartentag hat er mit einer ausgedehnten Pause begonnen, für die er sich ein leckeres Pausenbrot vom Baum gepflückt hat.
Aber nach seiner Pause hat er sich richtig ins Zeug geschmissen. Erst sind alle Blumenbeete hübsch gemacht worden, dann hat er sich an die Gemüsebeete gemacht. Aber da stand noch der ganze Mangold, der geerntet werden mußte. Er ahnte schon, eine normal große Erntetüte würde nicht reichen, aber er war nicht auf diese Menge eingestellt.
Also, die Freizeitgestaltung der nächsten Tage ist damit festgelegt. Er überlegt sich jetzt nur…wo er doch solche Erfolge in der Mangoldaufzucht erzielt…wie die Verdienstmöglichkeiten und Zukunftsaussichten eines Mangoldbauern aussehen. Das will er heut abend mal im Internet recherchieren.
Also, …
…heut war es mal wieder so weit. Er hatte einen Termin für seine Fellpflege. Ihm ist ja immer etwas mulmig zumute, wenn er da hin muß. Hat er sein Fell auch gründlich genug durchgebürstet, oder fängt es an zu ziepen, wenn ei bei der Fellpflegerin ist? Und ist das Resultat dann auch so, wie erwartet? Aber als inzwischen schon ziemlich berühmter Handtaschenbär ist es ihm natürlich wichtig, besonders gut und gepflegt auszusehen. Dafür ist bär auch bereit Opfer zu bringen.
Ja, also das Resultat kann sich mal wieder sehen lassen. Er ist bereit … wofür auch immer.
Früh aufstehen…
…ist gefährlich. Er hat es ja immer schon gewußt. Heute liefert er den unumstößlichen Beweis:
Gestern hatte er aus dem Garten noch ein paar Zier-Kürbisse mitgebracht, denn auch in einem Bärenhaushalt wird Wert auf Dekoschnickschnack gelegt. Er hatte sie dann auch gleich hübsch zu den anderen gelegt. Und eben kam er um die Flurecke gedüst, weil er sich im Bad vertrödelt hatte, und padautz ist’s passiert. Dieser heimtückische Kürbis ist ihm einfach vor die Pfoten gesprungen.
Da is er wieder
Soeben sind Bonifaz und Rasputin von ihrem Trip nach Fehmarn zurückgekehrt. Natürlich müssen sie gleich ordentlich vor den Jungs angeben mit ihren Abenteuern, die sie erlebt haben.
Die beiden haben ja den Schmups -eigentlich heißt der Schmupsi Albrecht, wird aber immer nur Schmups genannt- besucht, der mal wieder mit seinen Leuten in Marienleuchte Urlaub macht. Vor der Abfahrt hat Bonifaz noch schnell ein MItbringsel aus dem Garten geholt. Er meint ja, bär könne nie genug Zucchini haben. So ging es dann los.
Kurz vor dem Ziel, sie hatten Marienleuchte und die richtige Straße schon erreicht, kam es zu einer leichten Verunsicherung: Darf bär mit Kumpel hier einfach weiter fahren?
Sie haben sich dann aber doch weiter getraut. Das war auch gut so, denn der Schmups hat schon ganz doll auf sie gewartet.
Sie sind natürlich ganz schnell an den Strand gegangen, um zu baden. Da hatten sie sich schon ganz lange drauf gefreut.
Aber, Jungejunge, war das windig. Und die Wellen waren so hoch, die haben immer wieder ihren Badesteg überflutet. Dennoch war Rasputin nicht zu halten.
Bonifaz ist dann natürlich hinterher. Und sie haben ordentlich in der Ostsee geplanscht. Sie waren hinterher so erledigt, daß sie sich zum Trocken gleich auf den Steg gelegt haben. Bei dem Wind waren sie ratzfatz wieder trocken.
Sie haben aber auch lange Spaziergänge unternommen und dabei natürlich auch wieder feine Sachen gefunden, Seeigel, Faserkalk. Die haben sie dann mit dem Schmups ordentlich durchdiskutiert…so unter Fehmarnkennern sozusagen.
Abends wurde dann der Kamin angefeuert. Das war immer so richtig gemütlich. Rasputin ist so nahe rangerutscht, bis sich sein Fell schon anfing zu kräuseln, weil es so heiß wurde.
Und hinterher sind sie dann hundemüde ins Bett gefallen.
Aber das konnte sie nicht daran hindern, tasgüber wieder loszuziehen. Sie haben dabei ganz gemütliche Bänke am Strand entdeckt. Da mußten sie natürlich ordentlich Pause machen.
Mittags haben sie aber auch gerne eine Mittagsstunde eingelegt, ehe sie wieder loszogen.
Das Sonnenbaden kam natürlich auch nicht zu kurz, schließlich will bär ja auch was zum Herzeigen haben, wenn er wieder zur Arbeit muß.
Die Regenpausen haben sie genutzt, um wichtige Beobachtungen zu machen.
Und sie haben am Strand ihre Traumyacht gefunden. Die wollen sie unbedingt haben, wenn sie genug Geld zusammengespart haben.
Jetzt sind sie also wieder daheim und müssen ganz schnell ihre Tasche auspacken, morgen muß Bonifaz wieder zur Arbeit. Aber er wär doch lieber länger auf Fehmarn gewesen. Sein Trost ist, daß er ja schon bald in die Fränkische Schweiz fahren darf.























