Als Bonifaz nach seinem langen Freitag-Arbeitstag -erst die eigentliche Arbeit und hinterher noch die Druckerei- endlich heim kam, wartete Rolf schon ganz aufgeregt auf ihn. Denn im Laufe des Tages sind Sachen in die Bärenwohnung gestellt worden, auf die Rolf als Aufpaßbär natürlich auch noch aufpassen mußte. Jetzt ist er aber froh, daß er seine Verantwortung teilen und Bonifaz zeigen kann, worauf er so gründlich aufgepaßt hat.
Archiv für Oktober, 2008
Fusselhirn
Also, manchmal ist Bonifaz ja ein richtiges Fusselhirn. Gestern morgen hatte er sich etwas vertrödelt und mußte sich dann sputen, um noch pünktlich zur Arbeit zu kommen. Da hat er vor lauter Eile vergessen, die Heizung daheim so ein ganz klein wenig an zu machen. Brrrr, war das usselig in der Bude als er wieder heim kam. Da hat er sich erst mal eine heiße Schokolade gemacht, um sich warm zu Trinken.
Und dann ist er ganz schnell ins Bett geklettert und hat sich ganz tief eingekuschelt. Hier kommt die Kälte nicht hin.
Für heute hattte er sich einen großen Zettel innen an die Wohnungstür gehängt, damit ihm das nicht noch einmal passiert.
Nächster Stammtisch mit Folgen
Also gestern war Bonifaz ja wieder mal beim VW-Bus Stammtisch. Und er dachte sich, da er ja lediglich Beifahrer war und die Stimmung so toll, er wolle es mal so richtig krachen lassen.
Nun ja, so benötigte er heut morgen ein ganz spezielles Bärenfrühstück. Und wirklich fit fühlte er sich auch nicht.
Er hat sich so richtig durch seinen Arbeitstag gekämpft. Leider gab es einzelne Schwächemomente zwischendurch.
Er meint, er geht jetzt lieber ganz früh zu Bett. Und das mit dem Rauchen schlägt auf den Magen und auf den Kopf….oder war es das Bier? Er will fortan nur noch gesund leben, hat er sich vorgenommen.
Fieser Sonntag
Also gestern war gar kein schöner Tag. Es ist richtig kalt und naß draußen gewesen. Bonifaz ist zum Wettertest nur kurz auf dem Balkon gewesen -natürlich hatte er seine Kapuze aufgesetzt, denn nun hat die Kaputzenzeit eindeutig begonnen-.
Daraufhin beschloß er, lieber drinnen zu bleiben. Also hat er erst mal geguckt, was auf seiner Bärenseite passiert ist, außerdem muß er natürlich seine Emails abrufen, so als bekannter -fast schon berühmter- Handtaschenbär.
Und dann hat er sich aufs Sofa verzogen und es sich mit der einen oder anderen Kanne Tee und dem Stickzeug gemütlich gemacht.
So hat er den fiesen Sonntag hinter sich gebracht.
Beim Spökern gefunden
Also bär spökert ja immer gerne mal auf anderen Blogs herum. Dabei hat er hier ein tolles Stöckchen entdeckt, ein Buchstöckchen, und sich gleich geschnappt. Denn die Jungs sind doch solche Leseratten.
Gebunden oder Taschenbuch? Da die Bücher immer überall mit hin müssen, lieber Taschenbücher
Amazon oder Buchhandel? Bärs absolutes Lieblingsgeschäft ist der Buchladen. Da darf er aber nur rein, wenn er ganz viel Geld hat, weil er sich beim rümspökern nie entscheiden kann. Manchmal wird aber auch auf Amazon zurück gegriffen.
Lesezeichen oder Eselsohr? Lesezeichen. Taschenbücher sehen nach dem Lesen aus wie neu, Knickeecken kann hier keiner leiden.
Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet? Geordnet wird nach Autor, wobei die dann zusammen stehenden Autoren recht eigenwillig zusammengewürfelt sind.
Behalten, wegwerfen oder verkaufen? Eindeutig behalten, die Jungs lieben ihre Bücher, da kommt keines weg.
Kurzgeschichte oder Roman? Roman
Harry Potter oder Lemony Snicket? Psssst, nich verraten, bär hat alle Harry Potter Bücher gelesen……
Kaufen oder gebraucht? Kaufen, aber manche Bücher, auf die die Jungs es abgesehen haben, gibt es nur noch gebraucht zu kaufen.
Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern? Zumeist durch Stöbern, aber auch gute Empfehlungen sind gern gesehen.
Geschlossenes Ende oder Cliffhanger? Geschlossenes Ende, es kann aber gerne noch Raum für Phantasien lassen
Morgens, mittags oder nachts lesen? Nach Möglichkeit rund um die Uhr, ein gutes Buch kann schon mal eine Nacht Schlaf kosten
Lieblingsbücher des vergangenen Jahres? Clifford Chase Winkie, Harry Mulisch Elemente, Sven Böttcher Heldenherz, Tom Holt Faust und Konsorten, Boris Vian Ich werde auf eure Gräber spucken, Jan Weiler Antonio im Wunderland, Henning Mankell Kennedys Hirn
Welches Buch liest Du gegenwärtig? Mal wieder Tom Holt Der Fliegende Holländer
Absolutes Liebingsbuch aller Zeiten? Wolfgang Hildesheimer Masante
Lieblingsautoren? Wolfgang Hildesheimer, Boris Vian, Manuel Vasquez Montalban
Ui, das war’s schon? Schade, wenn es um Bücher geht, kann bär gar nicht genug bekommen. Vielleicht geht es anderen ja genauso und nehmen das Stöckchen einfach auf.
Ein neu zugezogener Kumpel
Die Jungs haben einen neuen Kumpel. Er heißt Umberto. Ursprünglich kommt er ja aus Afrika, von dort ist er nach Gran Canaria geflohen, wo er einer guten Freundin der Jungs begegnete. Die nahm ihn mit nach Hamburg. Dort hat er dann Bonifaz getroffen und spontan beschlossen, bei den Jungs einzuziehen. Die sind von dem Neuen begeistert, ganz besonders Rasputin, denn jetzt kann er sich endlich mit jemandem über seine Afrika Erlebnisse unterhalten.
Herzlich willkommen in Deinem neuen Zuhause, Umberto.
Rolf gewappnet
Nach der Androhung, den Ammoniten der Jungs aus Rolfs Obhut zu entfernen, hat sich Rolf gleich ans Werk gemacht. Zuerst hat er noch mal gründlich Krafttraining absolviert, um seine körperliche Fitness zu überprüfen. Um die ist es ausgezeichnet bestellt, findet er.
Und dann hat er eine umfassende Aufpaß-Ausrüstung angelegt. Weder mit Gewalt, mit Abschwatzen oder Blenden ist ihm der Ammonit nun zu entwenden. Er ist gerüstet, komme wer oder was da wolle!!
Potzblitz
Also, Rolf hatte natürlich sofort mitbekommen, daß Bonifaz und Rasputin irgendwelche Heimlichkeiten hatten und was ganz Geheimnisvolles aus der Fränkischen Schweiz mitgebracht haben, aber mit so was hat er nun wirklich nicht gerechnet.
Die beiden haben in Thuisbrunn einen riesigen Ammoniten erbeutet, d.h. sie durften ihn aus einem Vorgarten herausschleppen und mit heim nehmen. Sie haben sich mächtig mit dem schweren Fossil abgeschleppt. Daheim wurde er dann heimlich in der Badewanne gründlich sauber geschrubbelt. Und heute dann der große Augenblick…sie haben ihren Ammoniten vorgezeigt.
Das hat Rolf einfach umgehauen. Schließlich ist er ja der Aufpaßbär hier. Und jetzt muß er auch noch auf einen überbärgroßen Ammoniten aufpassen. Na, hoffentlich ist er seiner nun noch größer gewordenen Aufgabe auch weiterhin so souverän gewachsen.
Ööööhhhmmm
Also, bär will ja auch nicht verheimlichen, daß Rasputin und er sich was ganz schrecklich Leckeres aus der Fränkischen Schweiz mitgebracht haben. Das haben sie vor sich hin gesüffelt, während sie ihren Urlaubsbericht geschrieben haben. Mit Bildern aus der Fränkischen schmeckt das fränkische Bier fast so gut wie im Urlaub und sie können sich das Urlaubs-Gefühl noch ein klein wenig länger bewahren.
Wieder da, Teil II
Als nächstes haben die Jungs einen auf Höhlenbär, -affe gemacht. Sie haben sich die Versturzhöhle Riesenburg angeguckt.
Jungejunge, war das mal eine riesige Höhle, wenn das hier nur noch der Rest davon ist.
Und als nächstes war dann die Ruine Leienfels an der Reihe.
Die Jungs sind wahre Ritterfans, und können sich lebhaft vorstellen, wie es gewesen wäre, hier zu wohnen.
Und bei diesem Ausblick, wär das hier bestimmt ihr Lieblingszimmer gewesen.
Rasputin hat dann mal nachgeguckt. In dieser Richtung gaaanz weit weg, da sind sie zu Hause. Und da warten ihre Kumpels auf ihre Rückkehr. Aber leider kann er so weit dann doch nicht sehen.
Einen Regentag hatten die Jungs auch. Rasputin ist lieber im Zimmer geblieben, aber Bonifaz mußte einfach raus, obwohl ihm schwarnte, es gäbe nasse Pfoten und nasses Fell.
Eine ganz schrecklich lange Wanderung wurde natürlich auch unternommen. Aber kurz ehe sie nach Stunden ihr Auto erreichten, standen sie vor so was:
Da waren sie vielleicht giftig, weil sie einen 5km Umweg machen mußten, obwohl sie doch schon Plattpfoten hatten. Sie waren ja nur froh, daß sie immer so gut ausgerüstet sind beim Wandern. Ohne ihre Karte und das GPS hätten sie nicht so einfach eine Ausweichroute finden können.
Aber sie waren ganz tapfer, haben die Tour geschafft und sind dann sofort unter die Dusche, um ihre Lebensgeister wieder zu wecken.
Und dann ging es auf den Bärensessel, um die Pfoten hoch zu legen. Sie beschlossen spontan, hier bewegt sich keiner mehr…nie wieder.
Und dann kam der Tag, an dem sie wieder heim fahren mußten. Aber sie haben ihre Urlaubszeit in vollen Zügen genossen.
























