Archiv für März, 2009

Schwungvoller Start in die Woche

Also, eigentlich kann er Montage ja gar nicht leiden, aber heute war er irgendwie voller Energie und hat den Start in die Woche mit viel Schwung gemeistert. Zuerst mußte er ja arbeiten, da hat er so gründlich geflirtet, daß es ihn kurz vor Feierabend tatsächlich umgehauen hat.

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Davon gerade erholt, ist er wieder in den Klövensteen gefahren, um zu laufen. Er weiß genau, irgendwelche Experimente, was das Austesten neuer Wege angeht, während er am Laufen ist, waren immer folgenschwer. Aber er mußte heut ja unbedingt gucken, wie weit die Runde wird, wenn er mal den Weg austestet, der ihn schon sooo lange angelacht hat. Jetzt weiß er es……

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…..und als er endlich wieder am Auto war, hat er beschlossen, er bewegt sich nie wieder und auch nirgendwo hin. Pfoten hochlegen, damit sie aufhören zu qualmen, das empfand er als einzig richtige Handlung. Die Runde war gefühlte 15 km länger als seine eigentliche, meint er.

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Viel zu tun

Also, an diesem Wochenende war bär ja wieder soooo beschäftigt. Er hat so voller Energie gesteckt, daß er am Samstag erst mal ganz früh zum Laufen im Klövensteen war, hinterher schnell einkaufen, Bude putzen, duschen und ganz eifrig an seinem Buch schreiben. 

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Heute war er dann eifrig spazieren, ehe er sich wieder ans Schreiben machte. Wenn er weiter so eifrig ist, jungejungejunge, dann kommen da noch allerhand Gedichte zustande. Er hat mal wieder eines fertig, voller Energie, Pulsierend, und er hat es gleich wieder hier hinterlegt. Obwohl natürlich das Buch weiterhin den Vorrang hat. Das achte Kapitel wird bald fertig!

Beim Schreiben überkam ihn allerdings eine finstere Erkenntnis: Sein Duden -Erscheinungsjahr 1948- ist nicht mehr so ganz aktuell, um nicht zu sagen einfach nicht mehr zeitgemäß. Er wird ihn wohl schweren Herzens aus dem aktiven Dienst entlassen müssen. Das findet bär ziemlich schrecklich.

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Frage…

Also gestern nach Feierabend ist bär ja wieder zum Laufen in den Klövensteen gefahren. Er hat sich gedacht, wenn bär sich morgens schon aus dem Bett quält, soll sich das am Ende auch gelohnt haben. Es war ziemlich usselig, als er unterwegs war, aber wenigstens hatte der Schneeregen aufgehört. Guter Dinge ist er also losgetobt. Aber schon nach kurzer Zeit beschlich ihn das Gefühl, alle im Klövensteen wohnenden Rehe würden ihm nach dem Leben trachten. Sie kamen schnell über Zäune oder Gräben gehopst, um ihn zu erschrecken -oder zu meucheln-, sprangen hinter Büschen und Bäumen hervor, kamen um Wegecken geflitzt…..Nur so fiese Sachen haben sie mit ihm gemacht. Fast hätte ihn ein Herzschlag dahingerafft, meint er. War er froh, als er endlich wieder an seinem Auto ankam. Da ist er sofort reingesprungen und hat die Tür von innen verriegelt, denn selbst dicht bei seinem Auto tauchten diese Monster des Waldes auf!

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Jetzt stellt sich ihm ja die große Frage: Trachten ihm all diese Rehe tatsächlich nach seinem Leben, oder zumindest seiner Gesundheit? Gab es weit vor seiner Zeit vielleicht mal einen bösartigen Urahnen aller Handtaschenbären, der Rehe gequält hat, so daß diese nun Rache nehmen? Oder stehen Rehe mit ihren empfindlichen Nasen ganz einfach auf seinen Weichspüli-Duft? Weiß da jemand mehr als bär? Hat wer eine Antwort für ihn? Für jeden Hinweis wäre bär dankbar!

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Heute nicht

Also, heute wollte bär gar nicht erst aufstehen. Erst haben die Krähen die ganze Nacht über Spektakel veranstaltet und dann hat der widerliche Wecker ordentlich Alarm gemacht. Nein nein, heute hat er keine Lust, aufzustehen. Soll die Welt doch mal einen Tag ohne ihn auskommen.

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Aber er hat nicht mit den Jungs gerechnet. Sie haben so lange rumgequengelt, bis er endlich aufgestanden ist. Als er dann sah, daß es gerade schneite, wollte er gleich wieder ins Bett zurück. Durfte er aber nicht. Naja, also macht bär sich mal fertig und geht dann zur Arbeit. Aber nicht ohne zu betonen, daß er heute echt motzig ist!

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Wirklich kein Schlappfaz

Naja, also die Jungs werden den Bonifaz nun wohl mal zu Bett bringen müssen. Sieht nicht so aus, als ob er das noch alleine schaffen würde.

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Aber nicht, daß nun jemand auf die Idee käme, Bonifaz sei ein Schlappfaz. Neinnein, das ist er wirklich. Aber sein Schlafdefizit wächst täglich. Und gerade an diesem Wochenende hat er reichlich Probleme mit dem Schlaf bekommen. Das Unglück fing damit an, daß er nach seinem Doppeljob-Arbeitstag unbedingt noch Geschmortes Huhn mit Datteln machen musste. Dabei hatte er die Krähen, die in der Nachbarschaft ihre Nester haben, außer Acht gelassen. Diese Geschichte mit dem Kochen und den Krähen hat er natürlich gleich aufgeschrieben und seinem Geschrieben hinzugefügt, damit auch jeder Bescheid weiß, wenn er mal einen kleinen Durchhänger hat in den kommenden Wochen und Monaten.

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Der Tag danach

Heut war sein erster Arbeitstag nach seinem Vollbad. Und weil er schließlich so unwiderstehlich gut riecht, mußte er gleich wieder seinen Charme spielen lassen. Beim Flirten hat er schießlich immer großen Erfolg.

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Und nachdem er die Kollegin auf der Seite ordentlich mit seiner Aufmerksamkeit bedacht hatte, mußte er sich auch mal auf die andere Seite seines Arbeitsplatzes begeben. Auf der Seite war eine Kollegin gerade dabei, Unsinn zu machen. Das konnte er sich einfach nicht entgehen lassen.

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Aber die Kollegin fand, ihn ginge das gar nichts an, und hat ihm doch tatsächlich den Stinkefinger gezeigt. Das konnte er gar nicht leiden und mitansehen schon gar nicht.

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Erst einige Zeit später hat er sich getraut, zu gucken, ob nun alles vorüber und wieder in Ordnung sei. 

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Und dann kam eine andere Kollegin und hat ihm in die Nase gebissen, einfach so und ohne Vorwarnung! Er ist sich jetzt allerdings nicht so ganz sicher, ob das an seinem unwiderstehlichem Weichspüli-Duft lag, oder ob sie ihn einfach ärgern wollte. Die Sache mit dem Stinkefinger hat ihn ja etwas aus dem Gleichgewicht gebracht.

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Frühjahrsgeputztbär

Nachdem Bonifaz gestern mal wieder einen Termin für seine professionelle Fellpflege hatte, mußte er seine Fellflusen ja wieder mal so richtig gründlich durchbürsten. So saß er da, mit leicht mulmigem Gefühl im Innenbauch, weil er ja immer etwas Angst hat, daß es ziept im Fell, wenn es geschnitten wird.

Nachdem er die Tortur erfolgreich hinter sich gebracht hatte und sich sein Fell eingehend anschaute, fiel ihm auf, daß bär als Hellbeigebär doch etwas schmutzempfindlich ist. Und weil die Jungs und er inzwischen in ihrer Bude schon fast alles dem Frühjahrsputz unterzogen haben, beschloß er kurzerhand, daß an diesem Wochenende die Zeit für sein Vollbad -mit viel Weichspüler- gekommen ist. Natürlich sollte dies auch in Bildern festgehalten werden. Und damit es nicht wieder Ärger wegen Nacktbärbildern gibt, wurde für die dokumentarischen Aufnahmen auf die technische Hilfsmaßnahme eines Geschirrhandtuches zurückgegriffen.

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Nachdem Bonifaz zuerst seinen Kapuzenpulli ausgezogen hatte, ging es dann gleich ab ins Wasser. Das macht ihm ja immer richtig viel Spaß.

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Zwischendurch haben die Jungs dann mal nachschauen wollen, ob er noch in Ordnung sei, weil er so lange still war. Er konnte sie mit einem Blick über seinen Wannenrand aber beruhigen.

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Naja, und dann schließt sich ja immer der langweilige Teil seiner Badeaktion an. Er muß auf der Heizung liegen bleiben, bis er wieder richtig trocken ist. Und das dauert ganz schön lange, findet er.

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Aber jetzt hat er wieder saubere hellbeige Fellflusen und riecht einfach unwiderstehlich gut. Er ist eben ein echter Frühjahrsgeputztbär. Als bekannter Handtaschenbär muß bär schließlich auf sein äußeres Erscheinungsbild achten. Ebenso wie er diesmal bedacht hat, daß auf gar keinen Fall nicht jugend- oder nicht jungbärfreie Photos veröffentlicht werden.

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Gut aufgepaßt

Also, heut morgen hat Rolf wieder mal gezeigt, was für ein vorzüglicher Aufpaßbär er doch ist! Am Sonntag hatte Bonifaz ja die Frühlingszweige organisiert. An denen war aber noch keine Blüte zu sehen. Also hat Rolf seitdem Tag und Nacht ganz feste aufgepaßt, wann die erste Knospe endlich zu einer Blüte erwacht. Und heute morgen, gerade als es hell wurde, da hat er es entdeckt. Die erste geöffnete Blüte.

aufgepasst

Selbstverständlich hat er gleich die Jungs geweckt, um ihnen die Blüte zu zeigen.

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Kommentare nun wieder möglich

Au weia, das ist bär vielleicht peinlich …  Er ist durch eine liebe Kollegin darauf aufmerksam gemacht worden, daß sie keine Kommentare mehr hinterlassen kann. Darauf hat er sich die Sache einmal gründlich angeguckt.

Potzblitz! Da muß er irgendwann mal Kuddelmuddel gemacht haben in seinem Übereifer. Also, ab sofort kann hier wieder jeder ein Kommentar schreiben und muß dafür nicht extra bei wordpress registriert sein. Bär wollte niemanden ausschließen, und möchte sich ausdrücklich bei allen für seine Schusseligkeit entschuldigen. Und er hofft, Ihr macht nun auch wieder Gebrauch davon. ;-)

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Beschenkt

Uiuiuiuiui…also, manchmal kann bär ja sooo ein Glück haben! Denn während er an seinem Buch noch ordentlich was zu schreiben hat, hat André sein Buch Aus der Umarmung des Wassers nicht nur fertig geschrieben, nein, er hat ihm sein gerade erst veröffentlichtes Buch -praktisch mit noch nicht ganz trockener Druckfarbe- geschenkt. Na, da hat bär mächtig gestaunt, als er es aus seinem Briefkasten holte, und sich bärig gefreut. Natürlich hat er -als echter Lesebär- sofort seine Nase rein gesteckt und mit dem Lesen begonnen. 

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Er ist jetzt erst mal für niemanden zu sprechen!!

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