Also, nun ist es ja so weit, ab morgen beginnt sein Leben als Chef. Auch wenn bär meint, er sei ein Naturtalent als Chef, ist er jetzt erst mal drei Wochen unterwegs in unterschiedlichen Schulungen. Morgen muß bär ganz entsetzlich früh aufstehen. Da hat er sich gut vorbereitet. Er hat sich von Thore die Krawatte geliehen und vorsichtshalber noch mal hübsch gebügelt.
Ja, also bär findet, so kann er sich als Chef schon präsentieren. Auch wenn es am Hals etwas würgelig ist.
Da bär in den nächsten drei Wochen nur eineinhalb Tage daheim sein wird, fürchtet er, sein erster Bericht als Chefbär wird wohl erst nach den drei Schulungswochen hier veröffentlicht.
August 28, 2009
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Bei den Jungs steigt heut eine große Fete, eine echte Bärenfete also. Eigentlich wollten sie ja eine Outdoor-Party auf dem Balkon feiern, aber das war ihnen heut abend doch zu naß und usselig. So haben sie sich alle im Wohnzimmer zusammengerottet, schließlich will keiner eine gute Party verpassen. Was zu Naschen und jede Menge zu Saufen hatten sie auch.
Sie haben sich auch richtig bärige Partymucke rausgesucht, damit sie ordentlich abhotten können.
Jetzt kann sie keiner mehr von ihrer Wahnsinnsfeier abhalten.
Bär hat an seinen freien Tagen wirklich viel um die Ohren. Eigentlich bräuchte er noch viel mehr Urlaubstage, um alles zu schaffen, was er sich vorgenommen hat. Also, selbstverständlich ist er fast jeden Tag im Klövensteen unterwegs…endlich wieder Zeit für Spaziergänge.
Und daheim stand noch jede Menge auf dem Haushaltsputzplan, das von den Jungs erledigt werden mußte. So auch das Vitrinen-Putzen. Da haben alle zusammen die Putztücher geschwungen, damit sie die Sache schnell abhaken konnten. Sie haben die Vitrine ausgeräumt und Rasputin hat sofort angefangen, die Gläser zu polieren.
Rolf hat sich um die Glastüren gekümmert, damit die wieder streifenfrei blitzen…
…und Bonifaz hat das Innenleben geputzt.
Da waren sie ratzfatz fertig. Das war auch gut, denn Bonifaz mußte ja auch noch im Garten ganz viel buddeln, weil das Unkraut wieder ganz fies gewchsen war. Aber heut nachmittag hat er die letzten Blumenbeete hübsch gemacht. Da hat er sich erst mal eine ordentliche Pause gegönnt.
Und natürlich gab es auch ieder was zu ernten. Die Jungs waren aber gar nicht begeistert. Schon wieder Zucchini!
Sie haben gerade zwei Wochen Zucchini gefolgt von zwei Wochen Bohnen und einer Woche Zucchini hinter sich. Aber mit dem Berg Hackfleisch hat Bonifaz sie doch überzeugen können. Das Essen für die nächsten Tage ist also geregelt.
Also, Bonifaz hat seine freien Tage bisher gut genutzt. Zum einen muß er im Haushalt allerhand nachholen, weil bär in der letzten Zeit soo viel gearbeitet hat, daß er daheim zu nix kam. Und die Jungs machen nur Unsinn, wenn sie alleine sind. Einiges hat er schon geschafft, und das gründlich.
Aber natürlich hat bär auch schon kräftig die Pfoten hoch gelegt und entspannt. Das macht er aqm liebsten mit einem guten Buch aufm Balkon.
Naja, und die Freitagnachmittage sind seine Druckereitage. Und da wartete heut schon wieder kräftig was auf ihn. Aber ratzfatz hat er ganz viele Broschüren gemacht, die mußte bär dann noch hübsch schneiden. Dabei muß er immer gut aufpassen, damit er sich nix von seinem Fell mit abschneidet.
Und nun ist bär gespannt, was er morgen so anstellt. Da fällt ihm bestimmt wieder was Tolles ein.
Tja, heut hat bär seinen ersten freien Tag in Angriff genommen. Seinen neuen Job als Chef beginnt er am 1.9.. Er hat erst mal ganz gründlich ausgeschlafen. Die Jungs dachten schon, er wolle bis zum Mittag schlafen.
Und dann startete Bonifaz mit einem ganz gemütlich auf dem Balkon genossenen Frühstückskaffee.
Aber dann…dann kam bär so richtig in Fahrt. Er hat seinem ärgsten Feind den Kampf angesagt, dem Bügelwäscheberg. Den hatte er lange ignoriert, bis er sich gestern durch ein häßlichen Hangrutsch wieder in Erinnerung brachte. Und jetzt gibt es ihn nicht mehr. Bär hat ihn komplett abgetragen, d.h. alles weggebügelt.
Dafür gönnen sich die Jungs heut abend einen feinen Film-Sofa-Abend, ehe bär morgen dem nächsten Feind, dem Unkraut im Garten, entgegentritt.
Also, gestern hatte Bonifaz seinen letzten Arbeitstag in seiner bisherigen Firma. Zuerst war er ja noch guter Dinge, bär hatte ein Frühstück ausgegeben und die ganze Zeit nur Stuß im Kopp.
Aber dann wurde ihm klar, daß er nie wieder hier arbeiten soll, daß war dann einfach zuviel für ihn.
Gerade noch rechtzeitig ist bär da aber abgenommen worden. Die Kollegen haben ihm was Feines geschenkt, damit er etwas zur Erinnerung hat. Und zum Abschied ist er ganz doll geknuddel und geknutscht worden. Also, dagegen erblaßte jeder Bärenschmatzer. Und seine Knopfaugen wurden wurden verräterisch feucht. Er hat sich dann ganz schnell sein Geschenk geschnappt und ist heim zu den Jungs gedüst.
Rolf war mächtig angetan von dem Abschiedsgeschenk und meinte, darauf werde er nun besonders gut aufpassen.
Und bär sagt noch mal ganz doll DANKE für die feine Zeit mit all den Kollegen!!
Ja, also in den letzten Tage hatte Bonifaz ein langsam wachsendes mulmiges Gefühl. Denn morgen ist sein letzter Arbeitstag in seiner bisherigen Firma. Das weiß bär nun schon seit drei Wochen, aber irgendwie ist ihm das noch nicht so ganz geheuer. Er hat vor drei Wochen nämlich ratzfatz einen neuen Job gefunden. Okay, eigentlich wollte er Handtaschenbärenpräsident werden. Das geht aber nicht, denn es gibt keinerlei Handtaschenbärenorganisation oder -vereinigung. Da muß bär wohl erst mal an der Basis tätig werden und Aufbauarbeit leisten. Aber statt dessen wird bär jetzt Chef. Das findet bär schon ziemlich cool, aber hat er da auch so prima Kollegen und so viel Spaß beim Arbeiten? Er hat seine Gedanken vom Aufbruch vor ein paar Tagen während einer der nächtlichen Druckerei-Sessions einfach mal aufgeschrieben und heut bearbeitet, um es hier zu hinterlegen.
Jawohl, sowohl bär als auch seine Druckaufträge sind fix und fertig.
Gestern bei der Arbeit hat bär sich erst einmal zu einer Kollegin gesetzt. Er hat gehofft, die könnte ihn als Müdebär etwas aufmuntern.
Das ging aber nur bedingt gut, obwohl sie sich alle Mühe gab.
Und nach Feierabend ist er wieder in die Druckerei gedüst und hat kräftig in die Pfoten gespuckt. Er hat sich eine feine Liste gemacht, wieviel und was er alles schon fertig hatte, damit er nicht in Tüddel kommt.
Und als es schon wieder mitten in der Nacht war, hatte er alles erledigt. Zu guter Letzt wurde noch mal kontrolliert, ob er auch nix vergessen hat. Er will am Ende ja schließlich nicht als Trottelfaz dastehen.
Boah, war bär erledigt, als er heim kam. Der Sonntagskrimi muß eindeutig bis heut Abend warten…..oder bis morgen?
Ja, genau das würde bär heut morgen tun. Bär ist nämlich noch gar nicht fit heut morgen und ganz schrecklich müde. Da hilft auch kein starker Kaffee mehr.
Denn gestern nach der Arbeit ist er ganz ratzfatz in die Druckerei gedüst, weil er da ganz viel zu tun hatte. Zuerst mußte die Druckmaschine eingestellt und der erste der Druckaufträge eingegeben werden. Da muß bär sich immer ganz doll konzentrieren, damit auch ja nix schief geht.
Und er hatte gan schön viele Aufträge, die erledigt werden sollten. Da konnte er sich nur schnell sein Abendbrotleckerli zwischendurch in den Innenbauch kippen.
Und irgendwann war dann alles erledigt. Die einzelnen Aufträge hat er fein säuberlich gestapelt. Jungejunge, ist da eine Menge zusammengekommen.
Bär verrät auch nicht, daß er dafür bis um drei Uhr in der Druckerei gewerkelt hat. Heut am Tage werden die Aufträge dann von einer Kollegin weiter verarbeitet, darum braucht bär sich glücklicherweise nicht kümmern. Aber weil er so ein eifriger, cooler Druckbär ist, muß er heut Abend noch mal los und weiter drucken. Da sind noch Aufträge abzuarbeiten……..Hoffentlich wird es nicht wieder so spät, sonst kriegt er Mecker von den Jungs, die warten nämlich drauf, endlich den aufgenommenen Sonntagskrimi mit ihm zu gucken
Der Schmups ist mit seinen Leuten ja nun in eine Luxusbude umgezogen. Und bär hat natürlich ordentlich mitgeholfen. So hat er sich u.A. dran gemacht, die Gartenmöbel zusammen zu bauen. Also, erst mal hat er kontrolliert, ob ja alle Teile da sind, und den Bauplan studiert. Junge, sah das kompliziert aus.
Und dann hat er losgelegt. Nach einiger Zeit, einigem Gefluche, Gescheppere und Gestöhne war es vollbracht.