Bonifaz ist endlich wieder bei den Jungs daheim und da darf er jetzt auch erst mal wieder bleiben. Seine Chef-Schulung ist gestern zu Ende gewesen und ganz spät abends kam er heim.
Letzten Montag mußte bär ganz entsetzlich früh aufstehen, denn er ist mit der Bahn nach Salzburg gefahren. Da war er ordentlich lange unterwegs. Als er dann endlich in Salzburg angekommen ist, hat er sich bei schönstem Wetter erst mal die Pfoten vertreten und sich vorsichtig umgeschaut.

Glücklicherweise war bär nicht alleine unterwegs. Der zweite Neu-Chef, Fröschi, war schließlich auch mit nach Salzburg gekommen und genauso müde vom frühen Aufstehen und der langen Fahrt. So sind die beiden ganz früh im Hotel ins Bett gekrabbelt.

Tagsüber waren die beiden ganz eifrig am Lernen. Das fiel ihnen gar nicht so schwer, weil die ganzen Kollegen in Salzburg so herzlich, offen und hilfsbereit waren. Aber sie waren nach Feierabend ziemlich erledigt. Nicht erledigt genug, um nicht neugierig durch die Altstadt zu ziehen. Viele tolle Sachen haben sie entdeckt und feine Plätze gefunden.

Und als die Pfoten langsam anfingen zu qualmen, haben sie sich ein prima Cafe gesucht, sich was ganz schrecklich Leckeres gegönnt und dabei Unsinn ausgeheckt.

Endlich im Hotel angekommen, hatten sie richtige Plattpfoten, die sie erst mal hochlegen mußten.

Und sie haben sich einen richtig gemütlichen Bücherabend genehmigt.

Am letzten Abend gab es dann eine dicke Überraschung. Zwei der Salzburger Kollegen, Sleepy und Nils, die ausgemachten Schlafmützen der Firma, wollten nicht länger in Salzburg bleiben. Die Filialleiterin beschloß daraufhin, die beiden mit nach Hamburg zu schicken. Na, da gab es erst mal richtig Budenzauber im Hotel.

Auf der Heimfahrt war Bonifaz ganz aufgekratzt.

Er wollte endlich wieder heim zu den Jungs, auch wenn es ihm in Salzburg so prima gefallen hat. Hoffentlich darf er da bald mal wieder hinfahren, dien Kollegen dort konnte bär alle so ausnehmend gut leiden, und hoffentlich kommt Fröschi dann auch wieder mit, denn mit dem kann bär fein zusammen arbeiten und ganz schrecklich viel Unsinn machen und lachen.
Ab morgen muß bär dann richtig Chef sein. Er lernt morgen die Kollegen kennen, deren Chef er wird. Bär ist schon ganz gespannt.