Archiv für Arbeit

Mächtig beschäftigt

So als Chefbär hat bär ja ordentlich was zu tun! Und bär muß dabei ganz schön vielseitig sein. Heut gab es ganz besonders viel zu tun. Zuerst galt es ganz viele wichtige Unterlagen zu überprüfen.

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Danach rauchte der Kopf schon etwas. Dann stand eine seiner Lieblingsaufgaben an: nicht mehr so wichtige Unterlagen zu schreddern. Das Gerät findet bär klasse, das gibt immer so lustige grrrrrr und kronschkronschkronsch Geräusche von sich und es ist fast so gefräßig wie der Dicke Puuh daheim.

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Als nächstes ist er dann einer Kollegin zur Hand gegangen, d.h. er hat sie mental äußerst stark unterstützt. Es wurden die ersten Mutmaßungen laut, bär würde flirten.

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Und dann hat er alles getan, um die Stimmung seiner Leute anzuheben. Das kann bär prima.

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Daheim konnte bär dann nur noch die Pfoten hoch legen und ganz schnell zu Bett gehen. Die Jungs sind schon ein wenig verärgert, weil sie den Sonntagskrimi bis heute noch nicht geguckt haben.

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Alles ganz genau

Bei den Jungs wird alles immer ganz genau gemacht. Bonifaz als Chef paßt selbstverständlich bei der Arbeit ganz genau auf, daß auch ja keiner Unsinn macht.

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Und daheim haben die Jungs dann erst mal ganz genau begutachtet, was für eine feine Rose ihr Bonifaz heute von der Arbeit mitgebracht hat. Die wurde ihm nämlich einfach so geschenkt.

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Und natürlich wird beim Kochen auch ganz genau zu Werke gegangen. Wenn die Jungs schon ein feines kapmalaiisches Bobotie kochen, so richtig nach traditionellem Rezept, dann soll das schließlich auch ordentlich werden.

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Das Resultat mundet den Schleckermäulern.

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Heut…

Heut war es mal wieder so weit. Heut war wieder einer jener schrecklichen Montage, wie bär sie überhaupt nicht leiden kann. Naja, eigentlich fing er noch ganz gut an. Früh und gut gelaunt fing bär seine Arbeit an.

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Doch dann fiel ihm ein, heut ist der Tag, an dem er zum Bärendoktor muß. Der hat ihm nämlich schon beim letzten Mal gesagt: Bär, da müssen wir mal was dran tun, sonst kriegst Du hässliche Stellen im Fell. Und für heute war der Termin, den Bonifaz fast verschusselt hätte. Als er im Wartezimmer saß, wollte er sich ganz klein machen. Am liebsten wär er gar nicht da gewesen.

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Und im Behandlungszimmer wäre er am liebsten weg gelaufen, aber das ging nicht, da war die Wand. -Nur, nicht das jetzt jemand denkt, er wäre ein Angstfaz, neinnein, er mag nur Bärendoktoren nicht-

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Und daheim wollte er noch nicht mal mit den Jungs den aufgenommenen Sonntagskrimi gucken. Er hat sich ganz allein in den Bärensessel verzogen und wird sich da nach all den heutigen Strapazen die nötige Bettschwere ansaufen.

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Die Jungs hoffen ja nun, seine ganzen Fellstellen, an denen der Bärendoktor rumgewerkelt hat, verheilen ohne Narben. Sonst wäre ihr Bonifaz demnächst ein Scarfaz

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So was aber auch

Ui, was das eine Überraschung heut, als bär an seinen Arbeitsplatz kam. Da saß einer -ein Bär- und der wollte einen Tatzenabdruck von Bonifaz.

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Whow, wenn bär das den Jungs daheim erzählt…das glauben die ihm nie! Nun, und da mußte bär sich natürlich was einfallen lassen. Jungejunge, da ist bär sofort tätig geworden. Er hat sogar seine Pause geopfert, um einen hübschen Tatzenabdruck zustande zu bringen.

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Der Bär, er hat sich als Kuno Kannich  vorgestellt, ist dann selig mit Bonifazens Tatzenabdruck von dannen gezogen.

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Jetzt fragt bär sich, muß er tatsächlich schon Autogrammkarten mit seinem Pfotenabdruck drucken lassen? Nachher wird bär auf der Straße oder in der Bahn auf einen Tatzenabdruck angesprochen…….und hat dann nix zur Pfote, nicht auszudenken!

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Spätschicht

Also, bär hat diese Woche Spätschicht. Da könnte er ganz lange schlafen. Doch statt dessen ist er heut schon wieder entsetzlich früh aufgestanden. Bär mußte dringend einkaufen. Und damit es heut Abend, wenn er endlich heim kommt, auch was Leckeres zu Essen gibt, hat er neben seinem Frühstückskaffee schon mal Rosenkohl geputzt.

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Dann kann er sich den ganzen Tag bei der Arbeit auf ein feines Abendessen freuen.

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Samstag zur Arbeit

Also, so als Chefbär muß Bonifaz ja auch mal samstags arbeiten. Gestern mußte er deswegen wieder mal ganz früh aufstehen. Da bär ein guter Chef sein will, hat er als erstes Kaffee für alle aufgesetzt. Das findet er unheimlich wichtig.

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Und dann hat er sich auch gleich ans Werk gemacht. Nicht, das er am Ende was Wichtiges vergisst.

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Und ein wichtiges Telefonat hatte bär auch zu führen. Also, was man als Chef so alles zu tun hat.

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Nach Feierabend ist bär dann noch für ein paar Stunden in die Druckerei gefahren. Da hatten sich nämlich schon wieder mächtige Berge angesammelt. Da hat er noch geschuftet, bis die Pfoten qualmten. Als er heim kam, hat er mit den Jungs noch nen feinen Film geguckt und ist früh zu Bett. Aber so richtig aufstehen wollte er heut morgen nicht. Irgendwie hat er so prima geträumt, da hat bär glatt die Zeit verkuschelt.

verkuschelt

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Arbeitsreicher Tag

War das ein Tag gestern…..uffffff! Gestern hatte bär Spätschicht. Da er noch in seiner Bude rumgerödelt hat, mußte er sich beeilen, um noch pünktlich zur S-Bahn zu kommen. Dafür hat er wieder mal den Bus genommen. Also, sein Innenbauch ist eindeutig nicht busfahrkompatibel. Gute Güte, was war ihm übel, als er endlich in der Bahn saß.

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Aber der Innenbauch hat sich recht schnell wieder beruhgt, so daß er seiner liebsten Bahnfahrbeschäftigung nachgehen konnte.

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In der Firma angekommen, konnte bär es kaum abwarten endlich in die Pfoten zu spucken und loszulegen.

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Eine liebe Kollegin hat diese Woche Urlaub, da muß er ein paar Dinge von ihr mit erledigen. Das schafft er gerade so…..glücklicherweise ist sie aber am Montag zurück. Denn wirklich ersetzen kann er sie auf keinen Fall. Nachdem er sich ordentlich warm gearbeitet hat, kam es dann dicke für ihn: Bär mußte erstmals schulen. Als er das erfuhr, hat er im Schulungsraum erstmal kräftig durchschnaufen müssen.

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Aber, was so ein echter Handtaschenbär ist, der kriegt auch so was gemeistert. Das war aber alles zusammen ein anstrengender Arbeitstag, auch wenn er ihm Spaß gemacht hat. Doch bär durfte nicht vergessen, er mußte dringend dran denken, für ihn und die Jungs noch einzukaufen.

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Also, bär gibt zu, er war ja arg erschöpft und mußte sich zusammenreißen, aber er hat an alles gedacht…ehrlich!

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Der neue Job…

…macht bär viel Spaß. Gestern Morgen hat er vor Dienstbeginn erst mal nen Kaffee mit einer ganz lieben neuen Kollegin getrunken.

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Und dann war es Zeit, fand Bonifaz, seinen ersten Flirt zu wagen. Jeden Morgen gibt es in seiner neuen Firma Motto-Karten, auf denen schöne Tagesmottos zu finden sind. Seine fand er ganz toll, die hat er dann gleich mit in Szene gesetzt.

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Aber kräftig gearbeitet wurde natürlich auch. Von seinem Chef-Platz aus, hat bär wieder auf alle aufgepaßt, und selbstverständlich auch mit allen gelacht. Mit guter Laune macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß.

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Nach Feierabend war bär dann endlich auch mal wieder in der Druckerei. Er versteht ja nicht, wie das immer kommt, aber kaum ist er mal eine zeitlang nicht da, schon stehem da wieder überbärgroße Berge zum Abarbeiten rum. Er hat dann so lange gearbeitet, wie seine Pfoten mitspielten. Ganz spät war er dann erst auf dem Heimweg. Weil er so erschöpft war, ist er vom Bahnhof sogar mit dem Bus heim gefahren.

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Das macht er auf dem Heimweg sonst nie. Nur morgens fährt er mit dem Bus, weil er sonst noch früher aufstehen müßte, wenn er zu Pfote zum Bahnhof ginge. Er fährt nicht gern mit dem Bus, da wird ihm immer speiübel, aber wenn bär schon Plattpfoten hat und der Bus gerade da steht, dann werden Bärenzähne zusammengebissen, um schnell heim zu kommen. Die Jungs warten schon.

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Arbeitsweg

Also, zu seinem neuen Arbeitsplatz muß bär jetzt jeden Tag S-Bahn fahren. Das kann er gar nicht so gut leiden, und so früh morgens schon ganz und gar nicht. Manchmal träumt bär dann so vor sich hin.

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Aber meistens liest er. Das hat zur Folge, daß er in nur zwei Wochen schon vier Bücher gelesen hat. Die Jungs meinen, er bräuchte demnächst sein ganzes Geld, um sich ausreichend mit Lesestoff zu versorgen. Aber auch, wenn ihm seiner langer Arbeitsweg nicht so gut gefällt, seinen Arbeitsplatz findet er prima, da hat er nämlich alles gut im Blick.

chefplatz

Und die neuen Kollegen kann er ebenfalls gut leiden. Gut, bär kennt sie noch nicht so gut und hält sich ein wenig zurück, aber lachen kann man mit denen auf jeden Fall.

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Feierabendgeniesserjungs

Also, auch wenn bär zur Zeit immer ganz schön erschöpft heim gekommen ist, lassen sich die Jungs nicht den Spaß am gemütlichen Ausklang eines Tages nehmen. Heut haben sie genüßlich auf dem Balkon gehockt und zusammen gelesen. Schließlich kann hier jeder Bücher gut leiden. Sogar Nils hat seine Freude am Lesen.

feierabendungs

Doch als dann anfing dunkel zu werden und usselig, sind die Jungs ganz schnell wieder rein und zu Bett gegangen. Weil Bonifaz sooo früh aufstehen muß, sind alle hier schnell müde, weil sie ja mit aufstehen. Nur Nils, die Schlafmütze, der ist immer noch putzmunter und will einfach nicht zu Bett. Der steckt einfach immer voller Unsinn.

nochnichmuede

Hoffentlich weckt er den Bonifaz nicht auf. Der muß nämlich ganz fit sein, weil er doch noch soo viel lernen muß als Cheff.

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