Archiv für Arbeit

Freier Tag

Am Freitag hatte der Faz frei. Er hat in der letzten Zeit so kräftig in die Pfoten gespuckt bei der Arbeit, daß sich ganz schön viele Überstunden angesammelt haben. Das wurde natürlich auch gleich gründlich ausgenutzt. Als erstes stand Ausschlafen auf dem Programm.

Und dann wurde erst mal ganz gemütlich gefrühstückt, selbstverständlich auf dem Balkon…mit Luxuskaffee und Lesestoff. Das gehört zu einem feinen Frühstück mit dazu.

Nach dem Frühstück wurde dann gleich eine ordentliche Runde entspannt, in der Sonne, damit das Fell eine gesunde Farbe bekommt. Und einen neuen leckeren Kaffee gab es natürlich mit dazu.

Als es dann zu warm wurde, hat bär die Markise runtergekurbelt und es sich mit seinem Lesestoff weiter gemütlich gemacht.

Doch den ganzen Tag nur faulenzen ist ja nix für so nen richtigen Fitbär, also ist er dann noch in den Klövensteen gefahren und eine mächtige Runde gelaufen.

Jaaaa, so ein freier Tag, der hat schon was. Das könnte eigentlich viel viel öfter mal sein.

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Fast vom Herzschlag getroffen

Also, von dem gestrigen Schock mußte bär sich erst mal gründlich erholen. Bei der Arbeit war Bonifaz voll konzentriert bei der Sache, doch dann traf ihn der Schlag.

Nici, der kleine Arbeitskollege vom Schreibtisch gegenüber öffnete das Fenster, weil nun die Fassade hinab klettern wollte. Er hatte gestern im Internet gründlich recherchiert und fühlte sich bestens vorbereitet in Sachen Fassadenkletterei.

Sofort war Bonifaz bei ihm und redete lange auf ihn ein. Abhalten konnte bär den verrückten kleinen Kerl nicht, aber wenigstens legte er ein Sicherungsseil an.

Und dann ging es los. Nur ein kurzes Zögern…

Und schon war er unterwegs.

So weit, wie er mit seinem Seil kam.

Bonifaz hat sich ganz schrecklich Sorgen gemacht und versucht den Kleenen nicht aus den Augen zu lassen. Doch am liebsten hätte bär gar nicht hingeguckt.

War er froh, als Nici wieder zurück war.

Doch die Erleichterung hielt nicht lange an. Nici hat sich sofort wieder an den PC gesetzt, um sich eine Zugverbindung nach Köln rauszusuchen. Als nächstes will er nämlich die Fassade des Kölner Doms beklettern.

Hoffentlich fällt bär noch etwas Gutes ein, um Nici von seinem Plan abzubringen.

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Kleiner Arbeitskumpel

Also, beim Faz im Büro, auf dem Schreibtisch gegenüber lebt/arbeitet Nici. An sich ein kleiner und eher unscheinbarer Kollege. Durch einen tragischen Zwischenfall fühlte sich der Faz ein wenig verpflichtet, Nici näher kennenzulernen.Zuerst hat bär ihm immer etwas von seiner Mittags-Stulle angeboten. Das hat Nici dankbar angenommen, allerdings auch gleich angemerkt, daß er lieber Lachs mit Meerettich hätte, statt Leberwurst oder Pfefferkäse -bär weiß inzwischen, daß Nici eigentlich Vegetarier ist-. Und dann Anfang der Woche, bestand Nici darauf, daß angelieferte Kartons fein übereinander gestapelt werden. Und dann wollte Nici hinauf klettern. Der Faz war schlicht entsetzt, und es hat ihn viel Überredungskunst gekostet, Nici davon zu überzeugen, sich ein Tüddelband als Sicherungs-Seil umzulegen.

Und bär hat ganz besorgt und voller Angst geschlottert, bis Nici von seinem Höhentrip wieder zurück war.

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Arbeitstag

Also, bärs Arbeitstage sehen so aus: Morgens schläft bär noch ganz tief und fest wenn der Wecker losrappelt.

Doch bär kämpft sich tapfer aus dem Bett, um ins Badezimmer zu schleichen.

An seinem Arbeitsplatz angekommen, tapst bär erst mal in die Küche, um Kaffee aufzusetzen. Betriebsstoff ist selbst für den eifrigsten Handtaschenbären nötig.

Und dann fährt bär seinen PC hoch, um ordentlich in die Pfoten zu spucken.

Und wenn bär sich voll konzentriert bei der Arbeit, dann hat er am Ende mächtig was weg gearbeitet und auch noch viele wichtige Telefonate geführt.

Und abends gibt es dann einen spannenden Krimi, den bär mit den Jungs genießen kann.

Doch artig geht bär ziemlich früh zu Bett. Aber nicht ohne Buch!

Und dann muß bär ganz schnell schlafen, damit er am nächsten Morgen wieder voll fit ist.

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Erster Arbeitsflirt

Bär hat sich ja ordentlich zusammengerissen, aber heute war es so weit. Bär arbeitet in einem großen feinen Büro. Meist sitzt er allein da, am Schreibtisch gegenüber arbeitet eine Kollegin, die zumeist erst gaanz spät anfängt, wenn bär schon Feierabend hat. Aber heute ist sie schon eher da gewesen. Und weil bär findet, daß sie eine ganz feine, liebe Kollegin ist, hat er ja doch seinen ersten Flirt gewagt.

Ganz vorsichtig, fast schon schüchtern, war bär dabei, findet er.

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Oh weia…..

Am Dienstag war bär ja endlich wieder beim VW-Bus Stammtisch. Und natürlich ist bär wieder mal ganz spät heimgekommen. Das Aufstehen am nächsten Morgen fiel mächtig schwer, so suchte er seinen Elan in seinem Kaffeebecher.

Vergebens! So wurde, sobald er im Büro ankam, erst einmal eine große Kanne starker Kaffee aufgesetzt.

Um dann darin weiter nach seinem Elan zu suchen.

Irgendwann hat er den dann auch gefunden. Ungefähr zu der Zeit, als bär eine große Kiste angeliefert bekam. Da waren ganz viel feine Sachen drin, damit bär seinen Arbeitsplatz ordentlich einrichten kann. Mit Feuereifer hat er sich gleich ans Auspacken gemacht.

Ja, so kann sich sein Arbeitsplatz jetzt wirklich sehen lassen. Und bärig viel zu tun gibt es auch noch. Natürlich erst nach einer kurzen Pause.

Ja, das gefällt, findet bär.

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Während der Faz unterwegs ist

Also, wenn der Faz zur Arbeit ist, schludern die Jungs ja manchmal so richtig rum. So wie am Freitag. Da guckt sich Rolf Springreiten an -obwohl die Jungs ohne den Faz doch gar nicht fernsehen dürfen-,

während Charly auf des Fazens Luxusbalkonstuhl rumlümmelt,

und Rasputin sitzt lieber auf dem Balkon und liest, anstatt sich ums Abendessen zu kümmern.

Jaja, eine wahre Rackerbande.

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Morgen

Morgen früh fährt bär nach Augsburg, ein weiteres Chef-Treffen, bei dem er mit dabei sein soll/darf. Sein Koffer ist schon gepackt -hoffentlich hat bär nix vergessen-. Jetzt ist er ganz schnell ins Bett gekrabbelt. Bär will morgen schließlich nicht als Schlappfaz in Augsburg ankommen.

Und so kann er auch noch davon träumen, in die Nähe einiger seiner Helden zu kommen, Urmel, der Löwe, Jim Knopf, Lord Schmetterhemd  usw., die wohnen alle in Augsburg in der Kiste, der Puppenkiste. Bär fürchtet ja nur, keine Zeit zu finden, sie zu besuchen…aber davon träumen kann er ja.

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Schlapper Stinkebär

Heut war Bonifaz so ein richtiger Müdebär, und ein stinkender noch dazu. Bär war gestern nämlich wieder beim VW-Bus-Stammtisch.

Ihm fiel auch sofort auf, daß das Stammtischbanner eine neue Halterung hatte. Das hing sonst immer am Zaun. Ehe er ganz spät wieder heim fuhr, hat er sich die Halterung noch mal genauer angeschaut.

Ja, das gefällt ihm! Bär weiß sogar schon, daß er im Sommer da ein Wochenende drinnen schlafen darf, wenn er mit den Stammtischlern weg fährt. Cool, eine Bärenbude mit Rädern, ein mobiles Schlafzimmer.

Heute morgen hatte bär dann zwei Probleme, erstens war er ganz schrecklich müde und zweitens stank er fürchterlich nach Zigarettenqualm. So konnte bär bei seiner Kollegin natürlich keinen Blumentopf gewinnen, also hat er es vorgezogen, einen auf cool und leicht distanziert zu machen, damit nicht auffällt, was für ein schlapper Stinker er heute war.

Bär fürchtet aber, das ist ihm nicht ganz gelungen, die Kollegin hat ihm eine Banane in die Pfoten gedrückt. 

Bär weiß jetzt nur nicht, ob sie das tat, damit er was Gesundes ißt, um wieder Schwung zu bekommen, ob sie sein Stinkefell übertünchen soll, oder ob sie einfach als Stütze herhalten muß. Bär hat sich nicht getraut zu fragen, hat sich aber auf dem Balkon gut gelüftet und geht lieber ganz schnell zu Bett.

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Anstrengendes Wochenende

Bonifaz war heut morgen ja doch froh, daß sein Arbeitsalltag wieder begann. Sein Wochenende war entsetzlich anstrengend. Bär arbeitet bald ja in Hannover, und da muß er sich noch eine anständige Chefbär-Zweitwohnung suchen. Er hatte schon ordentlich im Internet gesucht und hat sich dann auf den Weg gemacht, um die in Frage kommenden künftigen Chefbehausungen zu besichtigen. Gut vorbereitet hat bär sich dann auf den Weg gemacht.

Er hat viel suchen müssen, aber dank seiner Pläne hat er alles gefunden. Das hat sehr lange gedauert. Und als er alle gesehen hatte, war bär mächtig froh, daß die Jungs früh morgens beschlossen hatten, er solle sich ein Leckerli mit auf die lange Reise nehmen. In seinem Innenbauch grummelte es nämlich schon ordentlich.

Doch auf dem Heimweg, also irgendwie sind ihm da vor Erschöpfung die Knopfaugen zugefallen, und als er sie wieder auf bekam, war er viel zu müde, um sein Leckerli zu vertilgen. 

Er hat einfach ein wenig gekuschelt, bis er daheim war, und ist dann schnurstracks zu Bett. Die Jungs haben erst heute aus ihm herausbekommen, daß er eine Chefbär-Unterkunft gefunden hat……in Altwarmbüchen. Die ist schon voller Möbel, so brauchen die Jungs, die daheim in der Bärenbude bleiben, auf nichts zu verzichten, außer auf ihren Bonifaz, wenn er in der Woche zum Arbeiten weg ist.

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