Archiv für Aufpaßbär

Fremd-Kiste

Daheim haben die Jungs auch eine Kiste bekommen, eine mächtig große. Jungejungejunge, waren da alle neugierig.

Doch, wie enttäuschend: Die Kiste war gar nicht für die Jungs, sondern für die Nachbarin, Seppl und Brummel. Das fanden hier alle ganz schön unfair. Ihnen schickt keiner eine Kiste, noch nicht einmal eine kleine.

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Während der Faz unterwegs ist

Also, wenn der Faz zur Arbeit ist, schludern die Jungs ja manchmal so richtig rum. So wie am Freitag. Da guckt sich Rolf Springreiten an -obwohl die Jungs ohne den Faz doch gar nicht fernsehen dürfen-,

während Charly auf des Fazens Luxusbalkonstuhl rumlümmelt,

und Rasputin sitzt lieber auf dem Balkon und liest, anstatt sich ums Abendessen zu kümmern.

Jaja, eine wahre Rackerbande.

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Rolf entrüstet

Also, das darf doch wohl nicht wahr sein. Als echter Aufpaßbär hat Rolf ja immer viel zu tun, doch Rolf ist ein obercooler Aufpasser. Doch Anfang der Woche geschah etwas, da konnte Rolf nichts gegen tun. In ihrem Badezimmer kam Wasser von oben durchgelaufen. Iiiiiihhhhhhhh, und nu haben die Jungs die Sauerei.

Und in der Nacht wurden vor ihrem Haus Autos aufgebrochen. Die Jungs haben das entdeckt und die Polizei gerufen. Seit dem muß Rolf nun ganz besonders gründlich auf ihr Auto aufpassen, das schließlich auch da draußen steht.

Also, so ein Leben als Aufpaßbär kann manchmal richtig anstrengend sein.

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Schreckliche Entdeckung

Großes Entsetzen bei den Jungs! Gestern morgen machten sie eine fürchterliche Entdeckung: Vandalismus, Diebstahl!!!! Ihre kleinen Tagetes, von Charly so liebevoll großgezogen und in die Balkonkästen gepflanzt, sind von bösartigen Vögeln entweder ganz gemopst oder bis auf die Stengel zerstört worden. Als Charly das sah, fing er natürlich bitterlich an zu weinen, während Rolf und Rasputin dem widerlichen Federvieh den Krieg erklärten.

Die Stimmung auf dem Balkon war daraufhin etwas aufgeladen. Nur Charly konnte sich nicht beruhigen. Er ist ja so unglücklich. Die Reihen der Tagetes wurden natürlich mit neuen wieder geschlossen und diese rund um die Uhr bewacht. Die erste Nachtschicht hatte Rolf. Als die Jungs heut morgen nachschauten, hielt er sich tapfer.

Es waren noch alle Tagetes da und unversehrt. Doch als die Jungs ihren Morgenkaffee süffelten, machte es auf dem Balkon ‘pffllluummmpp’.

Rolf hat bei der Verteidigung der kleinen Blumen eben einfach alles gegeben, wie es sich für einen Aufpaßbären gehört. Die nächste Nachtschicht übernimmt dann Rasputin.

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Balkongenießer

Also, die Jungs genießen ihren Balkon in vollen Zügen. Doch heute fiel bär auf, daß der Seppl ja schon wieder nicht auf seinem Balkon saß. Dabei hat der doch so groß erzählt, daß er eigentlich ein sonnenliebender Braunbär sei.

So beschloß Rolf, genaustens aufzupassen, ob der Seppl sich noch raus traut.

Und dann der große Augenblick:

Ein strahlendweißer Seppl macht es sich auf seinem Balkon in der Sonne gemütlich.

Aber als Braunbär geht er noch nicht durch, meinen die Jungs. Und haben es sich mit einem tollen Buch in der Sonne gemütlich gemacht.

Ja, so ein Balkon ist prima. Und bald können sie ihre Tagetes in die Balkonkästen pflanzen. Dann wird es noch feiner.

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Von Seppls Mitbewohnerin

Also, von Seppls Mitbewohnerin haben die Jungs was ganz Feines bekommen. Vor kurzem hat bär der Nachbarin ein paar ihrer gesammelten Teelicht-Gläser und eine Serviette abgegeben.

Und am Freitag morgens fand Rolf dann was vor ihrer Bärenbudenhaustür.

Der Vorher-Nachher-Effekt ist schon gewaltig, finden die Jungs, und wollen ihre neuen Teelicht-Gläser bei ihrem heißgeliebten Sonntagskrimi einweihen.

Tausend Dank, liebe Nachbarin

Kommentare (2) »

Schon wieder die Wegbuddler

Als der Faz am Samstag auf dem Balkon rumlungerte, hatte Rolf schon wieder mächtig was zu tun. Die Wegbuddler waren noch mal angerückt.

Aber die haben schon wieder nur geflickschustert, meint er. Auch wenn sie diesmal mit zwei großen Fahrzeugen und allerlei Gerätschaften angerückt waren.

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Gründlich auf Wegbuddler aufpassen

Also, kürzlich hatten die Jungs ja schrecklich viel zu tun. Sie mußten ganz doll aufpassen. Im Herbst hat es für das Haus, in dem ihre Bädenbude liegt, eine neue Zuwegung gegeben. Die ist aber ein Riesen-Fusch geworden. Da haben sich die Jungs, der Seppl und auch noch andere beschwert, weil sie ja schließlich alle ordentlich dafür zahlen müssen. Und kürzlich kam dann endlich mal wert vorbei, um da was auszubessern. Natürlich hat Rolf das sofort mitbekommen.

Vom Küchenfenster aus hat er die Arbeiten genaustens beobachtet. Rasputin hat sich das ganze vom Bad aus angeschaut.

Und damit ihnen auch wirklich nichts entgehen kann, hat Pibo seinen Posten im Schlafzimmer bezogen.

Fazit der Jungs nach Beendigung der Arbeiten: Geflickschusterter Fusch! Hier läst sich keiner übers Ohr hauen.

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Thore verschwunden

War das Schock. Da kamen die Jungs morgens in ihr Wohnzimmer und Thores Platz im Bärensessel war leer. War das ein Schock! Thore bewegt sich doch nie freiwillig. Oh weh, war das schrecklich, sie haben sich ja solche Sorgen gemacht und sofort die ganze Bude gründlich durchsucht. Nach einer schier endlosen Zeit brüllte Rolf dann, er habe ihn gefunden.

Na sowas, Thore freiwillig auf dem Balkon. Er meinte, das ständige Rein- und Rausgerenne, Balkontür auf, Balkontür zu, würde ihn nerven, da habe er beschlossen, den Luxusbalkonstuhl eben selber zu besetzen. Da haben die Jungs ganz schön verdattert aus dem Fell geguckt…und mußten den Tag ohne Balkon auskommen. Dafür hatten sie glücklicherweise ihren Thore gefunden.

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Waschtag

Die Jungs hatten ja soo viel um die Ohren in den letzten Tagen. Denn natürlich soll ja alles sauber und ordentlich sein in ihrer Bärenbude. Da war zum Beispiel ihr Waschtag. Der Vorhang ihrer Kuschelbude mußte gewaschen werden. Also hat bär ihn morgens ganz früh in die Waschmaschine gesteckt. Rolf hat selbstverständlich gründlich aufgepaßt. Rasputin vorsichtshalber auch.

Sie waren ja ein wenig besorgt, daß die Vorhänge nicht rechtzeitig bis zum Schlafengehen wieder aufgehängt werden können. Nicht auszudenken! Bär mußte insgesamt vier Maschinen Wäsche waschen. Das war vielleicht ein Streß.

So hat bär alles geschafft, zusätzlich noch über 100 Seiten seines Buches. Und gerade noch rechtzeitig als die Jungs zu Bett wollten, hatte bär den Vorhang gebügelt und wieder aufgehängt.

Das alles hat natürlich doch Kraft gekostet.

Bär ist doch glattweg auf dem Sofa eingeschlafen.

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