Ja, also in den letzten Tage hatte Bonifaz ein langsam wachsendes mulmiges Gefühl. Denn morgen ist sein letzter Arbeitstag in seiner bisherigen Firma. Das weiß bär nun schon seit drei Wochen, aber irgendwie ist ihm das noch nicht so ganz geheuer. Er hat vor drei Wochen nämlich ratzfatz einen neuen Job gefunden. Okay, eigentlich wollte er Handtaschenbärenpräsident werden. Das geht aber nicht, denn es gibt keinerlei Handtaschenbärenorganisation oder -vereinigung. Da muß bär wohl erst mal an der Basis tätig werden und Aufbauarbeit leisten. Aber statt dessen wird bär jetzt Chef. Das findet bär schon ziemlich cool, aber hat er da auch so prima Kollegen und so viel Spaß beim Arbeiten? Er hat seine Gedanken vom Aufbruch vor ein paar Tagen während einer der nächtlichen Druckerei-Sessions einfach mal aufgeschrieben und heut bearbeitet, um es hier zu hinterlegen.
Archiv für Geschriebenes
Geschrieben
Im Urlaub hatte bär ein Gedicht geschrieben ‘Ich schick Dir etwas Licht’. Er saß in den steinernen Überresten der Kirchruine in Dietersberg, als dieses Gedicht ihn fand und er es aufschrieb. Er hat es heut endlich bearbeitet, um es unter seinem Geschriebenen zu hinterlegen.
Nun kann er das Licht auch hier weiter geben.
Noch schnell…
…vor seinem Urlaub hat er ein Gedicht geschrieben. Eigentlich dachte bär, aufgrund des Lärmes, den die Krähen verabstalten, während sie brüten, und des daraus resultierenden Schlafmangels, könne er nicht so recht schreiben. Doch kurz ehe er nun in den Urlaub in eine fast krähenfreie Zone fährt, überkam es ihn.
Ratzfatz hat er Langsam mit voller Geschwindigkeit aufgeschrieben und hier hinterlegt.
Viel zu tun
Also, an diesem Wochenende war bär ja wieder soooo beschäftigt. Er hat so voller Energie gesteckt, daß er am Samstag erst mal ganz früh zum Laufen im Klövensteen war, hinterher schnell einkaufen, Bude putzen, duschen und ganz eifrig an seinem Buch schreiben.
Heute war er dann eifrig spazieren, ehe er sich wieder ans Schreiben machte. Wenn er weiter so eifrig ist, jungejungejunge, dann kommen da noch allerhand Gedichte zustande. Er hat mal wieder eines fertig, voller Energie, Pulsierend, und er hat es gleich wieder hier hinterlegt. Obwohl natürlich das Buch weiterhin den Vorrang hat. Das achte Kapitel wird bald fertig!
Beim Schreiben überkam ihn allerdings eine finstere Erkenntnis: Sein Duden -Erscheinungsjahr 1948- ist nicht mehr so ganz aktuell, um nicht zu sagen einfach nicht mehr zeitgemäß. Er wird ihn wohl schweren Herzens aus dem aktiven Dienst entlassen müssen. Das findet bär ziemlich schrecklich.
Wirklich kein Schlappfaz
Naja, also die Jungs werden den Bonifaz nun wohl mal zu Bett bringen müssen. Sieht nicht so aus, als ob er das noch alleine schaffen würde.
Aber nicht, daß nun jemand auf die Idee käme, Bonifaz sei ein Schlappfaz. Neinnein, das ist er wirklich. Aber sein Schlafdefizit wächst täglich. Und gerade an diesem Wochenende hat er reichlich Probleme mit dem Schlaf bekommen. Das Unglück fing damit an, daß er nach seinem Doppeljob-Arbeitstag unbedingt noch Geschmortes Huhn mit Datteln machen musste. Dabei hatte er die Krähen, die in der Nachbarschaft ihre Nester haben, außer Acht gelassen. Diese Geschichte mit dem Kochen und den Krähen hat er natürlich gleich aufgeschrieben und seinem Geschrieben hinzugefügt, damit auch jeder Bescheid weiß, wenn er mal einen kleinen Durchhänger hat in den kommenden Wochen und Monaten.
Arbeitsschlingel
Also, er weiß ja auch nicht, warum ihm das schon wieder passiert ist. Ein merkwürdiger Arbeitstag war das. Zuerst saß er nur rum und hatte so gar keine Lust richtig zu Arbeiten.
Naja, und dann schwuppiwuppdich hatte die Arbeitszeit wieder klasse genutzt. Ein Gedicht war geschrieben, einfach so. Er weiß ja, eigentlich soll bär das nicht während der Arbeitszeit machen, aber ihm war doch so nach Frühling zumute, daß er sein Frühlingsgedicht einfach gleich aufschreiben mußte. Er hat sich auch ganz klein gemacht, damit nicht auffällt, was für ein Arbeitsschlingel er schon wieder ist.
Und dann hat er den restlichen Arbeitstag damit verbracht, sich den Feierabend herbei zu sehnen. Er wollte nänmlich ganz schnell raus in den Klövensteen und die feine Frühlingssonne genießen.
Und natürlich hat er sein Gedicht jetzt auch gleich auf seiner Seite für all sein Geschriebenes hinterlegt.
Total aufgeregt
Bonifaz ist ja so schrecklich aufgeregt. Er hat heute ganz früh einfach all sein Geschriebenes hier hinterlegt. Jetzt ist er total am Schlottern. Irgendwann war es wohl zu viel für ihn. Er hatte gesehen wie viel Bären/Menschen sich sein Geschriebenes schon angeguckt haben…..Da hat es ihn von den Pfoten gehauen.
Er wollte sich das lieber nicht weiter mit angucken. Rolf und Rasputin werden alles weiter beobachten.
Sie können ihm dann gleich morgen früh alles berichten, was auf seinem Blog geschehen ist.









