Archive for Juni, 2009

Kräftigung des operierten Trägers

Bonifaz will nun auch mal stolz berichten, wie es nach seiner schweren Träger-OP mit der Erstarkung des selben voran geht. Er muß ihn ja ganz vorsichtig wieder trainieren, damit die Naht auch ja schön hält. Dafür hat der Bärendoktor ihn zur Bärengymnastik geschickt. Da war er anfänglich ja etwas skeptisch und etwas mulmig war ihm beim ersten Mal, auch, als er da so wartete.

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Aber er hat gleich gemerkt, wie gut bär das tat. Nur hinterher, als er dann wieder bei der Arbeit war, da war er mächtig erschöpft und hat sich und seinen Träger erst mal schonen müssen.

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Aber er hat es sich nicht nehmen lassen, artig seine Hausarbeiten zu machen, und hat mit tatkräftiger Unterstützung der Jungs den Träger immer wieder ordentlich trainiert.

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Das gab natürlich ordentlich Trägerkater. Aber bär will ja wieder ein richtig bärenstarker Fit- und Gesundbär sein. Da muß schon mal ein Opfer gebracht werden.

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Wochenendjungs

Also, die Jungs haben ihr Wochenende in vollen Zügen genossen. Am Samstag wurde ratzfatz die Bärenbude geputzt und dann ging es raus auf den Balkon……zum Lesen! Zuerst haben sie ja noch mit den Sachsen gegen die Dänen gekämpft, so als Ritterjungs mit einem Buch von Cornwell. Nachdem die Schlacht dann siegreich geführt worden war, standen sie vor der schweren Entscheidung, welches ihrer neuen Bücher sie als nächstes lesen sollten. Sie sind dann einfach in England geblieben mit einem Hofnarren am Hofe König Lears.

wochenendjungs

Die Entscheidung hat sich gelohnt, finden sie. Von der ersten Seite an haben sie breit grinsen können. Als sie dann aber eben vom Balkon kamen, traf sie fast der Schlag. Thore lag in seinem Sessel und jammerte ganz doll vor sich hin. Ab und an würgelte er auch so merkwürdig. Kein Wunder, der dusselige Bär hat sich wüst betrunken, und dazu auch noch alles durcheinander. Literweise Mineralwasser, Apfelschorle und Saft hat er in sich hineingekippt.

sorgen

Kein Wunder, daß ihm nun übel ist. Er beichtete auch, er habe die Buttermilch aus dem Kühlschrank ebenfalls ausgesoffen. Da die Jungs sich nicht sicher waren, welche Schüssel groß genug sei, falls es ein Unglück geben sollte, haben sie den armen Thore vorsichtshalber in die Badewanne verbannt. So können sie sich jetzt langsam auf ihren Krimi-Sonntagabend vorbereiten.

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Bücherschlingel-Bär

Ohjeeohjeeohjjee…..das ist bär jetzt etwas peinlich!! Heute ist er nach Feierabend ganz schnell in sein Lieblingsgeschäft gedüst. Er hatte da ja noch zwei Bücher bestellt am Montag, die wollte er abholen. Mit dem ‚Schuß im Hinterhalt‘ und den ‚Unbequemen Toten‘ hatte er sich schließlich Bücher bestellt, die die Jungs und er schon gaaaaanz lange haben wollten. Aber auf dem Weg in den Buchladen fiel ihm siedendheiß ein, daß bei all den neuen Büchern ja gar kein Afrika-Buch mit dabei ist……..Bär hat sich ja etwas geschämt, als er heim kam und den Jungs die Bücher präsentierte. Er wär am liebsten gar nicht da gewesen.

buchschlingelbaer

Aber die Jungs -ganz besonders Umberto, der ja aus Afrika kommt, und Rasputin, der schon zweimal in Afrika war- waren von dem ungeplanten Bücherzuwachs begeistert. Uff, da hat Bonifaz, der Bücherschlingelbär ja noch mal Glück gehabt.

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Noch mal viel zu tun

Als heut morgen sein Wecker klingelte, konnte bär es kaum fassen, daß er schon wieder aufstehen sollte…

soofrueh

…aber als er dann seinen Hallo-Wach-Kaffee am Arbeitsplatz hatte, konnte er den Tag voller Eifer beginnen.

amplatz

Und nach Feierabend ist er in den Garten gefahren, da hat dann einen auf Erntebär gemacht. Das hat sich nämlich gelohnt. Die Jungs werden Augen machen.

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Die Johannisbeeren hat er auch gleich gepuhlt, als er heim kam. Na, ist das nicht eine feine Portion?

johannisbaer

Jetzt sind seine Pfoten vom Puhlen etwas aufgequollen. Er setzt sich mit ner Kanne voll Bärentee auf sein Bärensofa und wird endlich den Sonntagskrimi von vorletztem Sonntag gucken. Morgen hat er dafür nämlich nicht viel Zeit, da muß er den geernteten Mangold noch verarbeiten.

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Sooo viel zu tun

Also, gestern war bär ja schwer beschäftigt. Das ging gleich morgens bei der Arbeit los. Er wollte nämlich mal seinen Horizont erweitern. Deswegen hat bär sich ganz frech einen guten Platz gesucht.

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Ja, von hier aus konnte er ja viel mehr beobachten. Das bedeutete, er war voll ausgelastet.

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Naja, und dann kurz vor Feierabend bekam er noch einen Anruf von seinem Druckereichef. Mal ganz ehrlich, seinen Feierabend hatte er sich etwas anders vorgestellt….

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Aber nachdem er die ganzen Broschüren fertig hatte, konnte er endlich heim auf sein Bärensofa. Er war ganz schön erschöpft. Also hat er nur noch seine Pfoten hoch gelegt und sich einfach mal ein feines Feierabendbierchen gegönnt.

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Und dann ist er flott ins Bett gekrabbelt. Denn die nächsten Tage sind ordentlich vollgestopft mit allerlei Dingen die zu erledigen sind. Er ist eben ein schwer beschäftigter Handtaschenbär.

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Besuch im Paradies

Also, heute verging die Arbeitszeit wie im Flug, fand Bonifaz. Er steckte voller Tatendrang und Vorfreude.

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Denn heut nach Feierabend stand ein Besuch im Paradies an. Er durfte in sein Lieblingsgeschäft! Stundenlang hat er durch die Auslagen und Regale gespökert. Selbst, als er schon einen Büddel voll Bücher gefunden hatte, konnte er sich einfach nicht von den ganzen Stapeln lösen.

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Und das Schöne ist, er darf übermorgen noch einmal da hin. Zwei Bücher hat bär nämlich noch bestellt. Auf die freut er sich schon riesig. Daheim konnte er aber erst einmal seine heutige Beute präsentieren. 

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Sie stieß auf Zustimmung. Obwohl die Jungs noch soo viel mehr Bücher auf ihrer Buchwunschliste stehen haben, waren sie begeistert. Mit den Büchern, die Bonifaz noch abholen muß, haben sie wieder eine gute Mischung neuer Bücher daheim. Jetzt steht nix mehr dem einen oder anderen gemütlichen Leseabend im Weg.

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Geschrieben

Im Urlaub hatte bär ein Gedicht geschrieben ‚Ich schick Dir etwas Licht‘. Er saß in den steinernen Überresten der Kirchruine in Dietersberg, als dieses Gedicht ihn fand und er es aufschrieb. Er hat es heut endlich bearbeitet, um es unter seinem Geschriebenen zu hinterlegen.

Urlaubsgedicht

Nun kann er das Licht auch hier weiter geben.

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