Archive for Januar, 2010

Morgen

Morgen früh fährt bär nach Augsburg, ein weiteres Chef-Treffen, bei dem er mit dabei sein soll/darf. Sein Koffer ist schon gepackt -hoffentlich hat bär nix vergessen-. Jetzt ist er ganz schnell ins Bett gekrabbelt. Bär will morgen schließlich nicht als Schlappfaz in Augsburg ankommen.

Und so kann er auch noch davon träumen, in die Nähe einiger seiner Helden zu kommen, Urmel, der Löwe, Jim Knopf, Lord Schmetterhemd  usw., die wohnen alle in Augsburg in der Kiste, der Puppenkiste. Bär fürchtet ja nur, keine Zeit zu finden, sie zu besuchen…aber davon träumen kann er ja.

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Schlapper Stinkebär

Heut war Bonifaz so ein richtiger Müdebär, und ein stinkender noch dazu. Bär war gestern nämlich wieder beim VW-Bus-Stammtisch.

Ihm fiel auch sofort auf, daß das Stammtischbanner eine neue Halterung hatte. Das hing sonst immer am Zaun. Ehe er ganz spät wieder heim fuhr, hat er sich die Halterung noch mal genauer angeschaut.

Ja, das gefällt ihm! Bär weiß sogar schon, daß er im Sommer da ein Wochenende drinnen schlafen darf, wenn er mit den Stammtischlern weg fährt. Cool, eine Bärenbude mit Rädern, ein mobiles Schlafzimmer.

Heute morgen hatte bär dann zwei Probleme, erstens war er ganz schrecklich müde und zweitens stank er fürchterlich nach Zigarettenqualm. So konnte bär bei seiner Kollegin natürlich keinen Blumentopf gewinnen, also hat er es vorgezogen, einen auf cool und leicht distanziert zu machen, damit nicht auffällt, was für ein schlapper Stinker er heute war.

Bär fürchtet aber, das ist ihm nicht ganz gelungen, die Kollegin hat ihm eine Banane in die Pfoten gedrückt. 

Bär weiß jetzt nur nicht, ob sie das tat, damit er was Gesundes ißt, um wieder Schwung zu bekommen, ob sie sein Stinkefell übertünchen soll, oder ob sie einfach als Stütze herhalten muß. Bär hat sich nicht getraut zu fragen, hat sich aber auf dem Balkon gut gelüftet und geht lieber ganz schnell zu Bett.

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Anstrengendes Wochenende

Bonifaz war heut morgen ja doch froh, daß sein Arbeitsalltag wieder begann. Sein Wochenende war entsetzlich anstrengend. Bär arbeitet bald ja in Hannover, und da muß er sich noch eine anständige Chefbär-Zweitwohnung suchen. Er hatte schon ordentlich im Internet gesucht und hat sich dann auf den Weg gemacht, um die in Frage kommenden künftigen Chefbehausungen zu besichtigen. Gut vorbereitet hat bär sich dann auf den Weg gemacht.

Er hat viel suchen müssen, aber dank seiner Pläne hat er alles gefunden. Das hat sehr lange gedauert. Und als er alle gesehen hatte, war bär mächtig froh, daß die Jungs früh morgens beschlossen hatten, er solle sich ein Leckerli mit auf die lange Reise nehmen. In seinem Innenbauch grummelte es nämlich schon ordentlich.

Doch auf dem Heimweg, also irgendwie sind ihm da vor Erschöpfung die Knopfaugen zugefallen, und als er sie wieder auf bekam, war er viel zu müde, um sein Leckerli zu vertilgen. 

Er hat einfach ein wenig gekuschelt, bis er daheim war, und ist dann schnurstracks zu Bett. Die Jungs haben erst heute aus ihm herausbekommen, daß er eine Chefbär-Unterkunft gefunden hat……in Altwarmbüchen. Die ist schon voller Möbel, so brauchen die Jungs, die daheim in der Bärenbude bleiben, auf nichts zu verzichten, außer auf ihren Bonifaz, wenn er in der Woche zum Arbeiten weg ist.

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Bald schon wieder…

Nachdem bär aus Salzburg zurück war, hat natürlich sofort wieder eifrig gearbeitet. Da läßt er sich nix nachsagen.

Doch gestern Abend kam er total erschlagen von der Arbeit heim. Er hatte kurz vor Feierabend noch nen Anruf bekommen. Montag in einer Woche ist er schon wieder für eine Woche unterwegs…..nach Augsburg. Die Nachricht mußte er erst in Ruhe mal verdauen. 

Arthur hat nicht lang gefackelt, er ist sofort los. Er will schon mal anfangen, den Koffer zu packen.

Schließlich ist er für Bonifazens Geschäftsreisen zuständig. Er hätte nur nie vermutet, daß Bonifaz ein solcher Viel-Reise-Bär wird.

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Aus Salzburg zurück

Bär ist von dem großen Cheftreffen in Salzburg zurück. Er hat ordentlich was erlebt und wirklich hart geschuftet. Die erste Überraschung für ihn gab es, als er im Hotel ankam. Arthur ist als Schwarzflieger im Chefkoffer einfach mitgekommen. Bär dachte schon, er guckt nicht richtig.

Jedoch gefreut hat es ihn trotzdem. Da hatte er jemanden, mit dem er abends vor dem Schlafen noch etwas tuscheln konnte.

 

Am Morgen hat bär sich dann ordentlich herausgeputzt. Denn vor dem großen Chef Treffen war bär noch verabredet. Und bär weiß schließlich, was sich gehört.

Ja, so kann er in der Zentrale erscheinen. Anfänglich war bär ja noch etwas zurückhaltend….

…aber das gab sich schnell.

Und dann ging es so richtig los. Nach dem ersten Tag des Cheftreffens brachte bär einen ganz großen Wichtiger-Chefbär-Kalender mit. Damit hat er mächtig Eindruck schinden können bei Arthur.

Die Tage waren soooo anstengend, bär kam abends erschöpft ins Hotel zurück. Einfach ins Bett geplumst ist er dann und hat alle viere von sich gestreckt. Noch nicht mal lesen mochte er mehr, Arthur mußte ihm vorlesen, so konnte er schon mal ein wenig erholen.

Und wenn Arthur ihn morgens nicht geweckt hätte, bär wär jeden Tag zu spät gekommen.

Aber bär hat sich zusammengerissen, denn es gab ordentlich viele und ganz wichtige Dinge für Chefbären zu lernen. Mit ganz viel Chaos im Hirn und etwas schlotternden Bärenbeinen ging es in Richtung Flughafen -mit dem Bus-, aber am Hanusch-Platz ist b är ausgestiegen. Zum Nerven beruhigen hat bär erst mal etwas ‚geshoppt‘. Und zwischen Hanusch- und Herbert-von-Karajan-Platz gibt es eine Menge, was Chefbären ershoppen können. So war er dann auch mächtig bepackt, als er – als Salzburg-Shopping-Bär – an der Bushaltestelle wartete.

Bär hatte ja ein wenig Angst, an der falschen Bushaltestelle wieder auszusteigen.

Okay, die Hürde hat er mit Bravour genommen. Den richtigen Teil des Flughafens konnte bär auch finden. Er hat nämlich ganz genau geguckt, wo er hin muß.

Bei Einchecken mußte bär dann in der Warteschlange anstehen, …

…ehe es zum Sicherheits-Check ging: in den Bären-Scanner.

Das kann bär ja nun gar nicht leiden. Aber es hilft ja nicht, er mußte sich zusammenreißen. Wenn er gemotzt hätte, wär er gar nicht erst mitgenommen worden, er hätte ja ein Sicherheitsrisiko darstellen können. So konnte er aber seinen Platz einnehmen und sich ordnungsgemäß anschnallen.

Und ganz spät abends war bär dann endlich wieder bei den Jungs daheim. Nur erzählen mochte er nicht mehr. Er ist lieber gleich zu Bett um ganz schnell zu schlafen. Chefbär zu sein, ist ja soooo anstrengend…..aber auch ganz schrecklich spannend.

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Haussegen hing schief

Also, ganz kurzfristig hing bei den Jungs heute der Haussegen schief. Bonifaz mußte seine Sachen packen, weil er doch morgen für eine Woche nach Salzburg fliegt. Da trifft er sich wieder mit den großen Chefs der Firma. Als er alle die wichtigen Chef-Sachen in seiner Tasche verstaut hatte, war da kein Platz mehr, um seine Kumpels mitzunehmen. Und das fanden die gar nicht witzig, denn schließlich wollen die Salzburg ja auch mal kennenlernen.

So wollten sie dann nicht mit ihm zusammen den Krimi gucken, den sie sich für heute abend ausgesucht hatten. Erst, als der Krimi ganz schrecklich spannend wurde, sind sie zusammengerückt und haben sich wieder vertragen.

Schade finden sie es trotzdem, daß ihr Faz eine Woche lang weg ist. Erst nächstes Wochenende haben sie ihn wieder. So lange ist er ohne sie unterwegs. Hoffentlich passiert ihm unterwegs nix.

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Wichtige Vorbereitungen

Jungejungejunge, was man als Chefbär so alles zu bedenken hat…nix darf bär vergessen. Morgen hat eine ganz liebe Kollegin Geburtstag, die die kürzlich krank war. Sie ist diejenige, die immer an die Geburtstage der Mitarbeiter denkt und alles dafür organisiert. Nun mußte bär sich was einfallen lassen. Also, da die Kollegin morgen zwei Stunden vor bär anfängt zu arbeiten, mußte er die Blumen, die sie morgen früh an ihrem Arbeitsplatz finden soll, an ihr vorbei schmuggeln -in ner Plastiktüte-. Das hat geklappt. Eine Geburtstagskarte hat er auch gebastelt und von allen Kollegen unterschreiben lassen. Punkt drei, der Geburtstagskuchen … eine riesige Herausforderung, um nicht zu sagen eine fast schon überbärgroße Herausforderung….hat er nach Feierabend sofort in Angriff genommen.

Hoffentlich kommt der heile aus dem Ofen und der Form heraus. Von den Jungs haben doch alle vier linke Pfoten, was das Backen angeht. Und dann will bär morgen als Gratulationsbär mächtig Eindruck schinden. Dafür will er sich richtig schick machen. Er hat mit Thore verhandelt.

Also, mit Thores Krawatte, da sieht ihr Bonifaz richtig schnieke aus, finden die Jungs. So schick, also das ist wirklich ein obercooler Gratulationsbär, das macht was her. Hoffentlich hält Bonifaz den Tag durch, er würgelt und röchelt ein wenig mit der Krawatte um den Hals.

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