Zurück, Teil 2

Nachdem die Jungs also schon ein paar feine Wandertouren gemacht hatten, gab es eines Morgens eine dicke Überraschung: Bonifaz machte das Rollo des Dachfensters auf….und Thuisbrunn war weg, d.h. ganz viel Schnee lag auf dem Fenster……

Von ihrem anderen Fenster konnten sie zumindest schon mal rausgucken……..au Backe, war da viel Schnee.

Und schließlich mußten sie auch noch entdecken, daß sie eingeschneit waren.

Nachdem sie dann doch raus konnten, haben sie erst mal ordentlich gerodelt. Sie hatten die Rodelpfanne nicht mitgenommen in den Urlaub, aber einen Ersatz hatten sie schnell zur Pfote.

Natürlich haben sie es sich auch nicht nehmen lassen, Schnee-Engel zu malen.

      

Rasputin ist ordentlich herumgetobt,…

…während Bonifaz versuchte, ob sie nicht doch eine Wanderung machen könnten.

    

Aber nachdem bär aber immer bis über den Bauch versank, haben die Jungs sich bis zum nächsten Wirtshaus durchgekämpft, um sich aufzuwärmen.

Das hat gut getan. Da haben sie doch glattweg noch eine kleine Schneeballschlacht auf dem Heimweg gemacht.

Um dann totmüde aufs Sofa zu kippen.

Rasputin hatte sich wohl etwas das Fell verkühlt, so blieb er im Bett, als Bonifaz seine nächste Wanderung unternahm. Er ist nach Waischenfeld gefahren. Von da aus ist er durch Neusig und weiter zur Neubürg gewandert. Bär war ja nur froh, daß er so gut ausgestattet war, so daß er sich ganz allein durch all den Schnee kämpfen konnte, ohne sich zu verlaufen.

Und egal, wie schwierig die Wegverhältnisse waren, bär hat sich voran gekämpft, bis zur Neubürg.

Als der Rückweg anstand, hat bär sich erst noch mal genau angeguckt, wo er lang mußte…also, von da,von der Neubürg, kam er…

Der Rückweg nahm gar kein Ende. Trotz einer ausgieigen Wanderpause in der Nähe von Löhlitz.

Zum Glück ging es zum Schluß ein ordentliches Stück bergab bis zum Auto, das in Waischenfeld wartete. Da hat bär seine Tüte genommen und ist einfach hangabwärts gerodelt. Das ging so richtig ratzfatz, aber oh schreck, als bär um die Ecke düste, war da schon die Straße und kein Schnee mehr. Und so ne Tüte hat keine Bremse….

In der Ferienbude machte Rasputin sich schon mächtig Sorgen. Er hatte schon Tee gkocht und das richtige Fernsehprogramm gesucht, aber von Bonifaz keine Spur. Dann hörte er leises Jammern und Seufzen. Als er um die Ecke guckte, fand er einen absoluten Schlappfaz, dem er sogar die Treppe hinauf helfen mußte.

Als Bonifaz dann zum Wiedererwecken seiner Lebensgeister duschen ging, hat Rasputin dann lieber gut aufgepaßt. Nicht, daß es noch zu einem tragischen Unfall kommt.

Und weil der Faz so schrecklich erschöpft war, hat er ihm sogar noch was vorgelesen.

Und so ging dann auch der letzte Abend ihres Wanderurlaubs zu Ende. Am nächsten Morgen war der Augenblick des Abschieds gekommen. Und bär nimmt nicht gerne Abschied…

Aber glücklicherweise weiß bär ja, es wird bestimmt einen nächsten Wanderurlaub geben. Und dann fährt er mit Rasputin bestimmt wieder nach Thuisbrunn. Denn da fühlen sich die Jungs pudelwohl., und freuen sich jetzt schon.

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3 Antworten so far »

  1. 1

    marcel w. said,

    echt klasse! gefällt mir total gut!!!! weiter so!!! 🙂

  2. 2

    bonifaz said,

    Na, auf jeden Fall, schließlich wird auch bär irgendwann mal wieder Urlaub haben….und dann geht es wieder los zum Unsinn machen.
    l

  3. 3

    […] passend heute ruhig mal einen Schnee-Engel malen. Es muss ja nicht gleich im Guiness-Buch der Rekorde […]


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