Bären-Besuch, Tag sechs

Uiuiuiui, der Sonntagskrimi war ja so spannend, daß die Jungs gestern Abend gar nicht einschlafen konnten. Sie haben dann ganz lange auf dem Sofa gesessen und noch gequatscht. Sie haben sich dann die noch nicht fertige Stickdecke vom Faz geschnappt und sind an Ort und Stelle eingeschlafen.

Und heute morgen brauchten die Schlingel dann noch nicht mal ihr Bett machen. Das war auch gut, denn Bonifaz und Seppl mußten wichtige Besorgungen machen. Rolf hat auch gut aufgepaßt, daß die beiden ihren Einkaufszettel mitnehmen.

Denn sie sollten ganz viel für Schmupsens Leute einkaufen, aber auch was ganz Feines für die Bärenbude. Der Korb war ganz schön voll, als sie alles zusammengetragen hatten.

Und dann hat bär dem Seppl den Rantzauer See gezeigt.

Erst mal sind sie auf die Schloßinsel gegangen. Da gibt es noch ein Schloßgefängnis.

Und eine feine Bank, von der aus man herrlich über den See gucken kann. Hier will der Seppl im Sommer mit Brummel und den Jungs mal Tretboot fahren.

Und dann wurde er übermütig. Er schnappte sich eine Unterlage -damit er nicht fest friert- und ist ratzfatz aufs Eis gestürmt. Dem Faz ist das Herz fast stehen geblieben vor Schreck.

Glücklicherweise hat das Eis gehalten. Und nachdem Seppl ein wenig über den See geflitzt ist, konnten sie die Entdeckungstour fortsetzen.

Ja, die Mühle hat es dem Seppl ganz besonders angetan. Er will jetzt Mühlenbär werden!

Und gegenüber der Mühle gibt es noch eine feine Bank. Da konnte der Seppl sich seine Zukunft als Mühlenbär schon so richtig ausmalen.

Dann mußten die beiden Wanderer sich mit einer heißen Schokolade aufwärmen. Und der Seppl beschloß, dem Brummel eine Karte zu schreiben.

Das war ihm ganz schön mühselig, denn Stifte sind nicht bärenpfotenkompatibel. Aber gestärkt von der heißen Schokolade hat er ganz viel geschrieben. Er hat ja doch ein wenig Heimweh und hofft, der Brummel freut sich über eine Karte -falls er überhaupt registriert hat, daß Seppl schon sechs Tage weg ist-. Auf jeden Fall war Seppl stolz auf sein Werk.

Und als sie wieder in der Bärenbude ankamen, war der Rolf stolz auf die beiden Einkäufer. Denn die haben was wirklich Feines für die Bärenbude mitgebracht. Ja, das gefällt.

Und weil morgen Seppls letzter Tag bei den Jungs ist und außerdem die Hühnersuppe ausgegangen ist, darf Seppl jetzt entscheiden, ob es morgen Pizza oder einen Nudel-Broccoli-Auflauf geben soll. Er nimmt die Entscheidung voll ernst, kann sich noch nicht mal auf den Krimi konzentrieren. Die Jungs sind gespannt, für was er sich entscheidet, was sie morgen also zu essen kriegen werden.

 

 

 

 

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