Archive for März, 2011

Charly verwirrt

Also, Charly ist ja noch ein kleiner Jungbär, der bisher nicht allzuviel kennt. Die Jungs hatten ihm schon ganz aufgeregt erzählt, daß sie für Ostern ihre Bude wieder richtig herausputzen wollen. Und als Charly dann vom Balkno wieder rein kam, sah es an vielen Stellen ganz anders aus. Da stand doch so ein merkwürdiger Geselle rum.

Und im Eßzimmer hat sich gleich eine ganze Horde davon angesiedelt.

Und statt der herrlich blühenden Forsythien standen nun kahle Äste mit was reingetüddelt auf dem Wohnzimmertisch.

Was geht hier vor? Alles verändert. Oh nee oh nee oh nee, das muß Charly nu erst mal verdauen.

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Charlys Blumengeheimnis

Sie wußten, irgendwas stimmt mit Charlys Blumenzucht nicht. Da war irgendwas komisch, in einer Ecke wuchsen keine Tagetes. Jetzt haben die Jungs ihn zur Rede gestellt.

Verschmitzt grinsend gab er zu, er hat etwas gemogelt. Er hat auch Sellerie ausgesät. Denn schließlich kann hier jeder Hühnersuppe so gut leiden, und in Hühnersuppe gehört ganz unbedingt Sellerie. Und wenn Charly viel Sellerie liefert, kriegen hier alle viel Hühnersuppe. Die Idee kam prima an. Zur Belohnung durfte Charly den Luxusbalkonstuhl eine Weile für sich alleine haben.

Das fand der kleine Kerl prima. Und hat die Chance gründlich genutzt und von eimerweise Hühnersuppe geträumt. Und zu der ersten Hühnersuppe mit eigenem Sellerie will er den Seppl einladen.

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Thore verschwunden

War das Schock. Da kamen die Jungs morgens in ihr Wohnzimmer und Thores Platz im Bärensessel war leer. War das ein Schock! Thore bewegt sich doch nie freiwillig. Oh weh, war das schrecklich, sie haben sich ja solche Sorgen gemacht und sofort die ganze Bude gründlich durchsucht. Nach einer schier endlosen Zeit brüllte Rolf dann, er habe ihn gefunden.

Na sowas, Thore freiwillig auf dem Balkon. Er meinte, das ständige Rein- und Rausgerenne, Balkontür auf, Balkontür zu, würde ihn nerven, da habe er beschlossen, den Luxusbalkonstuhl eben selber zu besetzen. Da haben die Jungs ganz schön verdattert aus dem Fell geguckt…und mußten den Tag ohne Balkon auskommen. Dafür hatten sie glücklicherweise ihren Thore gefunden.

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Waschtag

Die Jungs hatten ja soo viel um die Ohren in den letzten Tagen. Denn natürlich soll ja alles sauber und ordentlich sein in ihrer Bärenbude. Da war zum Beispiel ihr Waschtag. Der Vorhang ihrer Kuschelbude mußte gewaschen werden. Also hat bär ihn morgens ganz früh in die Waschmaschine gesteckt. Rolf hat selbstverständlich gründlich aufgepaßt. Rasputin vorsichtshalber auch.

Sie waren ja ein wenig besorgt, daß die Vorhänge nicht rechtzeitig bis zum Schlafengehen wieder aufgehängt werden können. Nicht auszudenken! Bär mußte insgesamt vier Maschinen Wäsche waschen. Das war vielleicht ein Streß.

So hat bär alles geschafft, zusätzlich noch über 100 Seiten seines Buches. Und gerade noch rechtzeitig als die Jungs zu Bett wollten, hatte bär den Vorhang gebügelt und wieder aufgehängt.

Das alles hat natürlich doch Kraft gekostet.

Bär ist doch glattweg auf dem Sofa eingeschlafen.

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Charly schwer beschäftigt

Gestern morgen hat Charly festgestellt, daß seine Tagetes schon wieder gewachsen sind.

Da wurde ihm klar, jetzt ist es an der Zeit, sich intensiv mit der Pflege und Aufzucht von Tagetes zu beschäftigen. Also hat er sich erst mal das Laptop von den Jungs erfragt.

Und dann hat er den ganzen Tag davor gesessen. Jeden Artikel, den er im Internet gefunden hat, wurde gründlichst studiert. Denn schließlich will er für seine erste Balkonbepflanzung ja keinen Fehler machen.

Nur als er dann ins Bett krabbeln wollte, gab es ein Problem: Die Jungs waren schon lange am Schlafen. Und die wolle er natürlich nicht wecken, weil es doch schon so ganz furchtbar spät war.

Da blieb ihm nur die Möglichkeit sich an die nicht ganz so kuschelige Seite zu legen.

Als die Jungs ihn morgens da fanden, hat Rolf ihn vorsichtig ganz gemütlich hingelegt und doll zugedeckt. Er findet ja, so ein eifriger Einsatz für ihren Balkon müsse belohnt werden.

Charly hat fast den ganzen Tag verpennt.

 

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Anbuddeln

Am Samstag war es dann soweit. Die Sonne schien ein wenig und es war kaum noch Frost im Boden. Da hat den Faz nix mehr in der Bude gehalten, da mußte er raus in den Garten. Den ersten Tag richtig buddeln, also Anbuddeln sozusagen. Sofort hat er sich gut ausgerüstet ans Werk gemacht.

Und gebuddelt und gebuddelt und gebuddelt. Er konnte schon fast gar nicht mehr, da wurde er bestochen, mit einer Kirsch- und einer Apfeltasche vom weltbesten Taschenbäcker, obwohl bär ja eigentlich gar nicht bestechlich ist.

So hat er dann noch gebuddelt, bis wirklich gar nix mehr ging. Daheim ist er nur noch aufs Sofa gekrabbelt und ist einfach liegen geblieben, ohne sich zu rühren.

Ab und an hat er mal gestöhnt und was gebrabbelt. Aber noch am Sonntag morgen lag er da. Aber nur um sich dann aufzurappeln und stöhnend wieder in den Garten zu düsen, schließlich will bär ja kein Weichbär sein und alle Blumenbeete hübsch machen.

Das hat bär ja auch geschafft, aber als er heim kam, dünkte den Jungs: Mit dem Sonntagskrimi wird das wohl nix.

Sie haben ihn zu Bett geschleppt und den Krimi aufgenommen, um ihn heute gemeinsam gucken zu können.

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Großartiger Kümmerer

Die Jungs finden ja, Charly kümmert sich ausgezeichnet um ihre Tagetes. Tatsächlich geht er jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen ins Arbeitszimmer -da stehen sie auf der Fensterbank- um sich einen Überblick zu verschaffen. Schon am Samstag schrie er dann wie am Spieß.

Die Aufregung konnten die Jungs dann verstehen. Schon am dritten Tag sprießt es in Charlys Gewächshaus. Das ist eine klasse Sache.

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