Anbuddeln

Am Samstag war es dann soweit. Die Sonne schien ein wenig und es war kaum noch Frost im Boden. Da hat den Faz nix mehr in der Bude gehalten, da mußte er raus in den Garten. Den ersten Tag richtig buddeln, also Anbuddeln sozusagen. Sofort hat er sich gut ausgerüstet ans Werk gemacht.

Und gebuddelt und gebuddelt und gebuddelt. Er konnte schon fast gar nicht mehr, da wurde er bestochen, mit einer Kirsch- und einer Apfeltasche vom weltbesten Taschenbäcker, obwohl bär ja eigentlich gar nicht bestechlich ist.

So hat er dann noch gebuddelt, bis wirklich gar nix mehr ging. Daheim ist er nur noch aufs Sofa gekrabbelt und ist einfach liegen geblieben, ohne sich zu rühren.

Ab und an hat er mal gestöhnt und was gebrabbelt. Aber noch am Sonntag morgen lag er da. Aber nur um sich dann aufzurappeln und stöhnend wieder in den Garten zu düsen, schließlich will bär ja kein Weichbär sein und alle Blumenbeete hübsch machen.

Das hat bär ja auch geschafft, aber als er heim kam, dünkte den Jungs: Mit dem Sonntagskrimi wird das wohl nix.

Sie haben ihn zu Bett geschleppt und den Krimi aufgenommen, um ihn heute gemeinsam gucken zu können.

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