Archive for Oktober, 2017

Elektrikfachbär?

Einzelnen hier deucht, die Elektrik hat sich gegen ihn verschworen. Doch diesmal war es nicht in seinem Bulli sondern sogar in der Bärenbude. Das Licht im Badezimmer ließ sich nicht mehr einschalten. Und wenn man schrecklich früh morgens noch ehe die Knopfaugen richtig offen sind total verpennbüddelt ins Bad tapst, um die Zähne zu putzen, ist das schon sehr Risiko behaftet. Er wäre doch fast wieder eingeschlafen. Auch stößt bär sich dann überall. Also musste eine Lösung her. Und, selbst ist der Bär, ist er nach der Arbeit auf dem Heimweg mutig in den Baumarkt gegangen und hat sich einen neuen Lichtschalter gekauft. Nun war es natürlich Pech, das genau der Lichtschalter, der kaputt gegangen ist, Teil eines doppelten Schalters ist. Als wenn es nicht schon heikel genug ist, zu versuchen, einen Schalter auszutauschen, ohne dass es Schmorrfell gibt, muss er es nun mit zweien aufnehmen.

Also, erst mal kontrollieren, ob er tatsächlich an alles gedacht hat.

Zweiter Schritt der Vorbereitung: Sicherung raus, nachdem die richtige Sicherung gefunden ist.

Und dann, mit leicht mulmigem Gefühl im Innenbauch hat er sich vorsichtig daran gemacht, den ersten Schalter abzubauen. Was war er anfänglich bange, dass  was schief geht.

Nachdem das unfallfrei geklappt hat, mussten die Kabel mühselig an dem neuen Schalter befestigt werden. Das ist für Bärenpfoten ganz schön kompliziert. Aber voll konzentriert er hat es hin bekommen.

Somit konnte er sich dem zweiten Schalter auf die gleiche Art widmen.

Auch das hat Bonifaz geschafft. Doch jetzt kam die nächste Hürde. Die beiden neuen Schalter mussten jetzt so befestigt werden, dass der Rahmen am Ende auch darum passt. Aber so sah das gut aus, fand er.

Test gewagt……….und………Passt!!

Jetzt der große Augenblick: Sicherung rein und Funktionstest (er hatte natürlich schon mal vorsichtig getestet, ehe er alles fest schraubte). Yeeeaaaaahhhhaaa!

Und zu guter Letzt der doofe Teil der Arbeit, das Aufräumen.

Aber das wurde selbstverständlich auch erledigt. Boah, alles geschafft! Da war er ja mächtig stolz. Aber Bonifaz gibt ja gerne zu, Elektrik-Probleme kann er gar nicht gut leiden, da hat er jetzt die Nase voll von.

Advertisements

Comments (2) »

Besuch im Wildpark Eekholt

Am Freitag war das Wetter endlich gut genug, um einen richtig schönen Ausflug zu machen. Und da hat Bonifaz sich für einen Besuch im Wildpark Eekholt entschieden. Und wie sich heraus stellte, war es genau die richtige Entscheidung. Der Park verändert sich immer wieder, so dass es jedes Mal Neues zu entdecken gibt. Und er kann gar nicht genug davon bekommen, sich einen feinen Platz zu finden und Tiere zu beobachten. Und feine Plätze gibt es im Wildpark jede Menge. So ist er voller Vorfreude und Neugier seines Weges gegangen. Zuerst führte ihn der Weg zu den Adlern. Auf dem Weg dahin war ein Adlerhorst in original Größe nachgebaut. Das musste er natürlich mal austesten.

Okay, groß ist es, aber doch recht pieksig und zugig. Da zieht er sein Sofa eindeutig vor.

Dann konnte man vergleichen, ob die Spannweite der eigenen Arme so groß ist, wie die eines Adlers.

Hmmm, naja, vielleicht nicht ganz so groß, oder?

Die Adler wollten sich leider nicht fotografieren lassen, ebenso wie die Stein- und die Baummarder. Dabei hat er da jeweils ganz schön lange ausgeharrt, ehe er weiter gegangen ist. Zwischen den Bäumen konnte bär dann austesten, ob er ebenso flink und elegant in der Höhe über schmale Äste düsen kann, wie z.Bsp. Eichhörnchen. Naja, wenn es so aussieht, wie er sich fühlt, dürfte es etwas an Eleganz fehlen.

Als nächstes konnte er die Dachse beobachten. Die haben sich ausnahmsweise mal ordentlich bewegt und waren gut zu sehen.

Und bei den Wildschweinen war ordentlich Leben in der Bude. Da wurde genussvoll in die Matschpfütze geblubbert, gesuhlt und gewühlt.

Und eins war kräftig in Sachen Buddeln beschäftig. Einen ordentlichen Krater hatte es schon ausgehoben.

Dann kam er zu den Wölfen.

Also, da will er ja ganz ehrlich sein, er hat zugesehen Abstand zum Zaun zu halten.

An diesem schönen Plätzchen ist er dann ein erstes Mal sitzen geblieben und hat sich in Ruhe alles angeschaut und genossen.

Bei den Ottern gab es diesmal leider nicht viel zu sehen. Die sonst so quirligen Gesellen hatten sich in ihren Bau verkrochen, da konnte bär sie nur durch eine Scheibe beobachten.

Und schon gelangte er zum nächsten feinen Pausenplatz.

Mit auch einer hübschen Aussicht.

Hier stellt sich die Frage, wer neugieriger ist: Blesshirsch oder Bonifaz?

Die Auerhühner haben sich gut versteckt. Doch hartnäckig geschaut, konnte bär zumindest eines ausfindig machen.

Das Rotwild hingegen war da weniger schüchtern.

Im Medizinalgarten stand etwas, das wirkte auf ihn wie ein Mahnmal. Denn am Abend muss er sein Vollbad nehmen.

Der nächste Punkt hat ihm -obwohl er ja etwas kitschig ist- auch sehr gut gefallen. Artig hat er seine Augen geschlossen.

Aber es hat ganz schön lange gedauert, bis er alle Herzenswünsche für all seine Kumpels und Freunde und sich in den Himmel geschickt hatte.

Die Störche ließen es recht ruhig angehen.

Aber einen schicken Platz gab es bei ihnen. Da konnte Bonifaz nicht widerstehen und machte erneut eine Pause.

Dann ging es weiter. Vorbei an Eulen…

…Graukranichen…

…und Schnee-Eulen.

Das Ringelnattersuchen war schon etwas mühselig.

Dafür konnte er sich beim Weißen Rotwild wieder nett hinsetzen und alles beobachten.

Heehee, und dann kam ein ganz besonders feiner Pausenplatz. Den hat er ja so richtig ausgekostet. Schließlich war er ja schon ganz schön lange unterwegs.

Als er sich ausgeruht hatte, ging es zu den Löfflern. Die konnte Bonifaz prima durch eine große Glasscheibe beobachten.

Die Raben fand er ja riesig. Da war er froh, dass ein Draht zwischen denen und ihm war.

Die Uhus waren noch größer. Und zu denen ist er ja ganz mutig in die Voliere gegangen. Da hätte er sich auch hinsetzen können, aber er fand, sie würden sie so hungrig anschauen.

Den Rothirsch hat er lieber erst fotografiert, als er wieder weiter weg war. Beim ersten Versuch eines guten Fotos hat der Hirsch ihn vernaschen wollen -was für ein Glück, dass sein Vollbad erst noch anstand-.

In der Voliere der Wattvögel -in die bär auch hinein gehen konnte- wurde ihm gleich vorgeführt, wie das mit dem Baden so gehen kann.

Als letztes kam Bonifaz zu den Waschbären. Dieser lustige Schlawiner hat gleich Kontakt aufgenommen.

Vielmehr wollte er ihm ans Fell.

Und als Bonifaz dann weiter ging, guckte er ihm noch hinterher.

Tschüß Waschbär, tschüß all ihr anderen Tiere. Das war wieder ein schöner Besuch bei Euch im Wildpark Eekholt. Und einzelne hier freuen sich schon auf den nächsten Besuch.

Comments (3) »

Neues Elektrik Problem

Also, der Bären Bulli läßt sich ja immer was Neues einfallen, um ihn zu ärgern, vermutet Bonifaz. Einen so schönen Ausflug bei schönstem Wetter hatte er geplant. Und dann Totalausfall der Brems- und Rücklichter. Erst mal hat er das noch mal kontrolliert. So was Dusseliges, da geht wirklich nix.

Dann hat er erst mal die Rückleuchten überprüfen wollen. Also erst mal nachgesehen, wie es in ordnungsgemäßem Zustand aussehen sollte.

Und dann mühselig abgeschraubt und genaustens überprüft.

Aber da sieht alles so aus, wie es sein soll. Also muss bär sich wohl doch an die Sicherungen wagen. Also, erst mal die Masse abklemmen. Das ist für Bärenpfoten ganz schön zwickelig, aber er will sich ja nicht die Fellflusen verbruzzeln.

Also, die eine Sicherung, die ist nicht mehr in Ordnung.

Aber immer noch kein richtiger Erfolg. Also wieder erst mal nachgeschaut, wie es aussehen sollte.

Und dann der Ist-Zustand…..

Au backe, also dass da überhaupt noch irgendwas funktioniert. Da steckt ja ein halber Strand und ganz viel ‚Bärwillgarnichtgenauwissenwas‘ drin. Pfui bah! Aber da kommt er leider mit seinen Bärenpfoten gar nicht weiter. Aber zumindest ein Rücklicht funktioniert jetzt wieder.

Comments (4) »