Archive for Krimifans

Verseucht!!

Da hat es den Bonifaz doch tatsächlich schon wieder erwischt. Die Bärengrippe! Die Jungs vermuten da ja einen Zusammenhang zwischen Arbeit und Bärengrippe. Nur einer von ihnen geht artig arbeiten und genau dieser ist immer wieder verseucht. Sie haben also beschlossen, ihren Faz zu verwöhnen, damit er schnell wieder gesund ist. Zuerst ist Rolf einkaufen gegangen. Er hat Blumen mitgebracht, die können hier alle gut leiden.

Und alles für eine leckere Hühnersuppe hat er auch mitgebracht und gleich angefangen zu kochen.

Als die Suppe fertig war, hat Rasputin gleich eine Schüssel voll zu Bonifaz gebracht.

Und dann noch drei weitere. Nachdem Bonifaz dann pappsatt war, durfte er sich einen Film aussuchen, den sie zusammen gucken können. Natürlich hat er sich einen Krimi ausgesucht. Und dann kam noch eine besondere Überraschung. Rolf hatte sogar Chips eingekauft. Und die gibt es normalerweise nicht bei den Jungs.

So haben sie den Krimi zusammen genossen und dann den Faz früh zu Bett geschickt. Er ist inzwischen fast schon wieder gesund.

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Koch-Sonntag

Am Sonntag haben die Jungs wieder mal fein gekocht, diesmal einen italienischen Mangoldauflauf.

Und selbstverständlich haben sie auch Seppl eingeladen. Und nachdem der dann mit am Tisch saß, haben alle ordentliche Portionen vertilgt. Und später dann, Seppl war schon wieder daheim, haben die Jungs sich einen ganz gemütlichen Krimiabend gemacht.

Sie lieben ihren Sonntagsabendkrimi.

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Anbuddeln

Am Samstag war es dann soweit. Die Sonne schien ein wenig und es war kaum noch Frost im Boden. Da hat den Faz nix mehr in der Bude gehalten, da mußte er raus in den Garten. Den ersten Tag richtig buddeln, also Anbuddeln sozusagen. Sofort hat er sich gut ausgerüstet ans Werk gemacht.

Und gebuddelt und gebuddelt und gebuddelt. Er konnte schon fast gar nicht mehr, da wurde er bestochen, mit einer Kirsch- und einer Apfeltasche vom weltbesten Taschenbäcker, obwohl bär ja eigentlich gar nicht bestechlich ist.

So hat er dann noch gebuddelt, bis wirklich gar nix mehr ging. Daheim ist er nur noch aufs Sofa gekrabbelt und ist einfach liegen geblieben, ohne sich zu rühren.

Ab und an hat er mal gestöhnt und was gebrabbelt. Aber noch am Sonntag morgen lag er da. Aber nur um sich dann aufzurappeln und stöhnend wieder in den Garten zu düsen, schließlich will bär ja kein Weichbär sein und alle Blumenbeete hübsch machen.

Das hat bär ja auch geschafft, aber als er heim kam, dünkte den Jungs: Mit dem Sonntagskrimi wird das wohl nix.

Sie haben ihn zu Bett geschleppt und den Krimi aufgenommen, um ihn heute gemeinsam gucken zu können.

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Erster Gartentag

Also, heute schien die Sonne so richtig fein und es war zum ersten Mal auch nicht mehr so lausig kalt, sondern sogar +5°C. Da hat es bär natürlich nicht mehr in der Bude ausgehalten. Nachdem er erst mal gründlich spazieren war in den Holmer Sandbergen -da ist es nämlich prima-, ging es dann ab in den Garten. Dieses Jahr kann bär ja wieder ordentlich im Garten buddeln, weil er ja nicht mehr immer wegfahren muß, sondern wieder ganz daheim wohnen kann. Und heute sollten die Beete mit Schreddergut hübsch gemacht werden. Da mußte bär mächtig viel Schredder auf die Schubkarre schaufeln, durch die ganze Gartenanlage schieben und alles wieder abladen.

Und das hat bär dann ganz schön oft hintereinander gemacht. Bis er so erschöpft war, daß er heimgefahren ist. Da hat er sich dann auf seinen Balkon gesetzt, um gemütlich zu lesen.

Doch irgendwie war er zu erschöpft und ist dann doch ziemlich bald eingekuschelt.

Hoffentlich hält bär bis zum Sonntagskrimi durch.

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Abenteuer pur…..

…sollte es heute bei den Jungs geben. Denn heute war der letzte Tag von Seppls und Brummels Urlaub bei den Jungs. Und da sollte ihnen ja ordentlich was geboten werden. Ganz früh sind sie aus dem Bett gehopst.

Und haben sich nach dem Frühstück ratzfatz auf den Weg gemacht. Zuerst gab es einen Zwischenhalt an einem Abenteuerplatz. Da gab es schon mal viel zu lachen.

Und dann ging es los…..zu den wilden Tieren.

Zuerst haben sie stundenlang Frettchen beobachtet.

Und dann ging es zu den großen wilden Tieren. Au backe, da waren ganz riesige dabei.

Und viel zu gucken gab es da, da sind die Jungs dann auch länger geblieben.

Ja, dann haben sie sogar einen Hochsitz erklommen. Ui, da konnte bär fein hocken und alles genau beobachten.

Nur Brummel konnte nicht so lange still sitzen.

Und beim Runterkrabbeln sahen die Jungs dann auch, weswegen es besser war, auf dem Hochsitz zu hocken: weiter unten wäre ihnen nachher noch das Fell angeknibbelt worden.

Dann wurde es noch mal gefährlich. Glücklicherweise war der Uhu eingesperrt. So groß, wie die war, schwuppdiwuppdich und der Seppl wär weg gewesen.

Nach so viel Aufregung haben die Jungs das Wildgehege verlassen und sind an die Elbe gefahren. Da haben sie so richtig fein viele Beobachtungen machen können.

Brummel will jetzt Kapitänbär werden. Doch dann mußten sie heim, der Innenbauch zwickte, denn auch Bären brauchen was zu Essen. Und das gab es reichlich.

Kann eine Überdosis Nudeln mit Tomatensoße für Bären eigentlich gefährlich sein? Ach, und dann folgte der Abschied, begleitet von allerhand Bärenkullertränen. Bonifaz gab den beiden Urlaubern noch eine Lieblingsriechkerze mit. Die wird hier immer angemacht, wenn zusammen Krimi geguckt wird. Damit sie daheim auch richtig einen Krimi genießen können.

Und dann zogen Seppl und Brummel schniefend von dannen.

Und daheim angekommen müssen sie jetzt bestimmt erst mal alles Erlebte verdauen.

Und den Jungs ist mal wieder bewußt geworden, was für Glück sie haben, so viel Unsinn zusammen aushecken zu können. Wie langweiliog muß das Leben vieler Bären sein! Neeee, so darf das nicht weiter gehen. Und deswegen:

Die Jungs fordern ab sofort für alle Bären: freien Zugang zu den Sonntagskrimis, abwechslungsreiche Outdooraktivitäten, Mitspracherecht beim Essenkochen, ausreichend Stickmaterial, unbegrenzten Teenachschub, ausreichend Bücher, Möglichkeiten der Vernetztung aller Bären untereinander!

Und die ganze Zeit haben die Jungs jetzt das Lied im Kopf,an das der Faz, Seppl und Brummel im Wildgehege mit einem Mal denken mußten.

 

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Bären-Besuch, letzter Tag

Heute ist Seppls letzter Urlaubstag bei den Jungs. Er hat die Nacht nicht gut geschlafen, weil er sich nicht entscheiden konnte, ob es heute Pizza oder Nudel-Broccoli-Auflauf geben soll. So hat er zuerst einmal nachgeschaut, ob der Suppemtopf, in dem die Hühnersuppe drinnen war, tatsächlich leer ist.

Potzblitz! Okay, also hat Seppl sich dann für den Auflauf entschieden. Und während der Faz dann losgezogen ist, um alles für den Auflauf einzukaufen, haben die Jungs daheim sich in ein großes Abenteuer gestürzt: Sie haben die Küche geputzt.

Und Seppl hat festgestellt, wie viel Spaß bär beim gemeinsamen Putzen haben kann. Es gab viel zu lachen daheim. Und es nimmt auch niemand krumm, wenn mal einer vor lauter Übereifer aus Versehen von der Arbeitsplatte geschubst wird.

Und während Rasputin und Seppl alles blitzeblank geputzt haben, war Rolf dafür zuständig alles zu entkalken und zu putzen, was Stecker hat.

Und dann ging es ans Kochen. Seppl durfte richtig mitkochen.

Und auch mit Schneiden durfte er, damit es ein ganz leckerer Auflauf wird.

Au weia, sie haben sooooo viel davon vertilgt, sie konnten sich nicht mehr rühren.

Erst als der Faz von seiner zweiten Einkaufstour zurück kam, haben sie sich bewegt.

Denn jetzt hieß es Abschied nehmen von ihrem Besucher. Und Bonifaz hat dem Seppl ein paar Blümchen besorgt, damit er noch ein kleines Andenken mit in seine Bude nehmen kann.

Und dann hat er sich auf den Weg gemacht. Die Jungs waren ja doch ganz schön traurig. Machs gut, strubbeliger Schlawiner!

Seppl war ja nur mächtig gespannt, als er vor seiner Tür ankam, wie Brummel ihn wohl begrüßen wird. Ob er ihn vermißt hat? Aber auf jeden Fall hat er ja seine Blumen und Erinnerungen an viele tolle Abenteuer und coole Freunde im Gepäck.

In der Bärenbude war den Jungs etwas fade. Sie haben an den Seppl denken müssen. Hoffentlich hat er daheim auch so viel zu lachen und zu erleben, wie hier. Jetzt müssen sie das Buch, auf das sie schon sehnsüchtig gewartet haben, alleine lesen.

Darauf freuen sie sich schon riesig -auch wenn es mit Seppl bestimmt noch feiner wäre-. Aber jetzt gibt es erst mal einen guten Krimi, denn sie sich gestern Abend aufgenommen haben.

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Bären-Besuch, Tag sechs

Uiuiuiui, der Sonntagskrimi war ja so spannend, daß die Jungs gestern Abend gar nicht einschlafen konnten. Sie haben dann ganz lange auf dem Sofa gesessen und noch gequatscht. Sie haben sich dann die noch nicht fertige Stickdecke vom Faz geschnappt und sind an Ort und Stelle eingeschlafen.

Und heute morgen brauchten die Schlingel dann noch nicht mal ihr Bett machen. Das war auch gut, denn Bonifaz und Seppl mußten wichtige Besorgungen machen. Rolf hat auch gut aufgepaßt, daß die beiden ihren Einkaufszettel mitnehmen.

Denn sie sollten ganz viel für Schmupsens Leute einkaufen, aber auch was ganz Feines für die Bärenbude. Der Korb war ganz schön voll, als sie alles zusammengetragen hatten.

Und dann hat bär dem Seppl den Rantzauer See gezeigt.

Erst mal sind sie auf die Schloßinsel gegangen. Da gibt es noch ein Schloßgefängnis.

Und eine feine Bank, von der aus man herrlich über den See gucken kann. Hier will der Seppl im Sommer mit Brummel und den Jungs mal Tretboot fahren.

Und dann wurde er übermütig. Er schnappte sich eine Unterlage -damit er nicht fest friert- und ist ratzfatz aufs Eis gestürmt. Dem Faz ist das Herz fast stehen geblieben vor Schreck.

Glücklicherweise hat das Eis gehalten. Und nachdem Seppl ein wenig über den See geflitzt ist, konnten sie die Entdeckungstour fortsetzen.

Ja, die Mühle hat es dem Seppl ganz besonders angetan. Er will jetzt Mühlenbär werden!

Und gegenüber der Mühle gibt es noch eine feine Bank. Da konnte der Seppl sich seine Zukunft als Mühlenbär schon so richtig ausmalen.

Dann mußten die beiden Wanderer sich mit einer heißen Schokolade aufwärmen. Und der Seppl beschloß, dem Brummel eine Karte zu schreiben.

Das war ihm ganz schön mühselig, denn Stifte sind nicht bärenpfotenkompatibel. Aber gestärkt von der heißen Schokolade hat er ganz viel geschrieben. Er hat ja doch ein wenig Heimweh und hofft, der Brummel freut sich über eine Karte -falls er überhaupt registriert hat, daß Seppl schon sechs Tage weg ist-. Auf jeden Fall war Seppl stolz auf sein Werk.

Und als sie wieder in der Bärenbude ankamen, war der Rolf stolz auf die beiden Einkäufer. Denn die haben was wirklich Feines für die Bärenbude mitgebracht. Ja, das gefällt.

Und weil morgen Seppls letzter Tag bei den Jungs ist und außerdem die Hühnersuppe ausgegangen ist, darf Seppl jetzt entscheiden, ob es morgen Pizza oder einen Nudel-Broccoli-Auflauf geben soll. Er nimmt die Entscheidung voll ernst, kann sich noch nicht mal auf den Krimi konzentrieren. Die Jungs sind gespannt, für was er sich entscheidet, was sie morgen also zu essen kriegen werden.

 

 

 

 

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