Ein Stöckchen, eine Stöckchen, ein…..

Hach, endlich ist bär mal wieder ein Stöckchen zwischen die Pfoten geraten. Und was für ein! Als bär mal wieder bei wortteufel und zimtapfel rum spökerte, ist es ihm ins Auge gefallen. Das ideale Stöckchen für Lesebären. Bär markiert fett in einer Liste der 100 beliebtesten Bücher, die für die ZDF Sendung ‘Unsere Besten – Das große Lesen’ erstellt wurde, welche Bücher er schon gelesen hat. Da will er doch mal gucken, was er von denen so alles schon zwischen den Pfoten gehabt hat. Und unkommentiert mag er seine Liste auch nicht lassen.

1. Der Herr der Ringe, J.J.R. Tolkien – Zählt da auch der Kleine Hobbit? Den hat bär gelesen

2. Die Bibel – So nach und nach über ganz viele Bärenjahre hinweg

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett – Nach langer Zeit hatte Follett noch mal wieder ein wirklich erstklassiges Buch geschrieben, die nachfolgenden zwei hat bär auch noch gelesen, mit wieder abflauender Begeisterung, weil Follett wieder in sein altes Schema verfiel, aber die Säulen….also die Säulen….aaaaccchhh….

4. Das Parfüm, Patrick Süskind – Naja, für Krimifans, wie die Jungs, war das ein Muß, und ein sehr sehr spannendes noch dazu. Bär will es noch einmal lesen, er hat irgendwie das Gefühl, da verbirgt sich noch so einiges, was ihm beim ersten Mal nicht so bewußt geworden ist.

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry – Ein einfach traumhaftes Buch, das ganz tief unter die Fellflusen geht.

6. Buddenbrocks, Thomas Mann – Hat bär bisher nicht gejuckt.

7. Der Medicus, Noah Gordon – Bär tut das Geld, das dafür bezahlen mußte, bis heute leid. Bei den Kritiken hatte er sich eindeutig mehr davon versprochen. Herbe Enttäuschung.

8.Der Alchemist, Paulo Coelho 

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, J.K. Rowling – Oh ja, die gesamten Potter Bücher haben die Jungs verschlungen, da war hier im Bärenhaushalt keiner ansprechbar!

10. Die Päpstin, Donna W. Cross – Ja, mit etwas nachlassender Begeisterung von den Jungs gelesen. Einige Seiten weniger hätten vielleicht gut getan.

11. Tintenherz, Cornelia Funke – Hat kein Interesse wecken können

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon – Die Frau schafft es einfach, nen Lesebären zu fesseln, bär las kürzlich ihren Ruf der Trommel, ebenfalls klasse und empfehlenswert, wenn jemand wirklich tolle, packende gute Unterhaltung sucht.

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende – Oha, lang lang ists her, harte Kost jedoch absolut lesenswert.

14.Der Vorleser, Bernhard Schlink – Nö

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe – Jajajajajaja, und mit schierer Begeisterung, und immer mal wieder

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón – hatte bär im Buchladen schon ein paar mal in den Pfoten, das wird noch mal gelesen

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austin – mäßig beeindruckend, nix für bär

18. Der Name der Rose, Umberto Eco – Hat zwar seine Längen, aber bär liest den Eco einfach sehr sehr gerne, der hat so richtig was.

19. Illuminati, Dan Brown – kein Interesse, neeeeee wirklich nich

20. Effi Briest, Theodor Fontane – Ui, das ist schon sooooo lange her, in bärens Jungbärjahren

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, J.K. Rowling – siehe 9

22. Der Zauberberg, Thomas Mann – Also, bär hat einen von Mann gelesen, das reicht wohl 

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse – Von Hesse wurde hier im Bärenhaushalt allerhand gelesen. Ist es schlimm, wenn bär zugibt, daß er nur mit Narziß und Goldmund und Steppenwolf etwas anfangen konnte? 

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch – Mulisch ist zwar manchmal etwas schwere Kost, aber dennoch gern gelesen bei den Jungs. Seine Bücher sind immer wieder etwas komplett Neues, seine Ideen, sein Stil, da gleicht keines dem anderen.

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende – Nicht so ganz bärs Geschmack, als Jungbär stand er eher auf Max Kruse, da wurde Ende einfach nur gelesen, weil ihn alle lasen.

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn – Öööhhm, hat bär noch nichts von gehört. Bildungslücke?

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziß und Goldmund, Hermann Hesse – Bärs Neugierde machte auch vor diesem Buch nicht halt. Und bär wurde nicht enttäuscht.

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley – Als absolute Fans der Sage um König Arthus wurde dieses sehr kurzweilige Buch verschlungen. MIt vielen ihrer Darstellung konnte bär zwar nichts anfangen, weil sie im zu mystisch waren, zu abgehoben, aber es war eine schöne Art, die Legende mal aus einer anderen Perspektive dargeboten zu bekommen, mit neuen Schwerpunkten.

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz 

32. Die Glut, Sándor Marái – Bär hat Interesse dran

33. Homo Faber, Max Frisch – Den Stiller fand bär wesentlich besser.

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35 Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera – Bär war mal versucht, hat es dann aber doch nicht mitgenommen

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez – Bär kennt wen, der hat -glaubt bär- alles von Márquez, und bäör weiß, früher oder später macht er sich über den noch her.

37. Owen Meany, John Irving – Also, aus eben jener oben erwähnten Quelle/jenem Regal, hat bär die Irvings so nach und nach gelesen. Einfach unbeschreiblich, wie dieser Mann Tragik, Sitationskomik, bissigen Ernst Ironie und einen einfach wahnsinnig guten Schreibstil miteinander vereint. Bär hat seine Bücher verschlungen.

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder – Hat bär irgendwie nie angesprochen

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams – und alles andere, was dieser Mann geschrieben hat. Einfach ohne Worte……..! Bär könnte es mit genial, unschlagbar, unvergleichlich, sensationell o.Ä. versuchen, wird ihm aber nicht gerecht. Auf jeden Fall einmalig. 

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving – siehe 37., auch dieses war dabei, jajajaja

42. Die Liebe in Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez – siehe 36., und mit diesem wird angefangen, soviel steht schon fest.

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse, siehe 24.

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee – wär ja traurig, wenn es nix mehr zu lesen gäbe

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann – tjaha, einen Mann hat bär gelesen

47.Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günther Grass – Bär muß ja nu auch nicht alles lesen.

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque – in bärs Schulzeit war das Pflicht….

50. Der Schwarm, Frank Schätzing – Ui, jaaaaaaaaa

51.Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, J.K. Rowling – siehe 9.

53. Momo, Michael Ende – Pflichtlektüre in der Bärenschule, nach der Unendlichen Geschichte hätte bär das sonst nicht gelesen.

54. Jahrestage, Uwe Johnson – Ja, auch Nörgler wollen gelesen werden.

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, J.D-. Salinger – Schon früh hat bär alles gelesen, was er in die Pfoten bekam, und hier ist klar, wieso es zur den Büchern gehört, die bär gelesen haben sollte.

57. Sakrileg, Dan Brown – Keine Ahnung, warum der so umjubelt wird, bär kann dem einfach nix abgewinnen

58. Krabat, Otfried Preußler – Also, das kennt bär nun nicht, aber da gibt es ja feine andere………uiuiuiui

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren – Alles von Astrid Lindgren ist verschlungen worden, kaum eine Kinderbuchautorin konnte so herrlich Jungbär-Phantasien beflügeln

60. Wüstenblume, Waris Dirie – Bär ist ja oft sehr sehr skeptisch, bei Büchern, die in irgendwelchen ‘Hitlisten’ auftauchen. Das Thema ist eindeutig eines, daß zu lange nicht offen genug ausgesprochen wurde.Andere veröffentlichte Erfahrungs-/Leidensgeschichten sind nicht so hoch gespielt und dennoch ergfreifend, erschreckend (Niemand sieht Dich wenn Du weinst, Fauziya Kassindja)

61. Geh, wohin Dein Herz Dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63 Mittsommermord, Henning Mankell – Einer der besten Wallander-Krimis, wobei Wallander als zerissener Charakter alleine schon so fesselnd dargestellt ist, daß sich das Lesen lohnt. Mankell reißt mit, auf eine tiefgründige Art, bis in die übelsten menschlichen Abgründe.

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell – Leider hat bär das erst gelesen, nachdem er die erste Verfilmung sah, das hat das Lesevergnügen/die Spannung dann doch geschmälert.

65. Das Hotel New Hampshire – Bärs Begeistreung in Sachen Irving, siehe 37. 

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi – Bär hat einiges gelesen, nur weil es zur ‘Weltliteratur’ zählt…….

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse – Also, alles hat bär von Hesse ja nun auch nicht gelesen

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher – in einer schwachen Stunde hat sich bär klammheimlich daran gemacht.(Oh weh, daßbär sich traut, das offen zu beichten) Nun ja, es hat unterhalten, aber Ansprüche darf man keine stellen, die würden enttäuscht.

69. Harry Potter und der Feuerkelch, J.K. Rowling – siehe 9.

70. Tagebuch, Anne Frank – …

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groul

72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner – Bär mag die Brückner nicht lesen, einfach nicht sein Ding

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen – Eine absolut lesenswerte Familiengeschichte. Genial geschrieben. 

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann – auf keinen Fall, auch bär hat seine Grenzen

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers – Moers gehört auch eindeutig zu denen, mit deren Büchern bär nix anfangen kann

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May – Ja, auch bär hat sich natürlich über die Winnetou Bücher hergemacht….

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig – Hätte eindeutig nicht Not getan

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving – selbstverständlich, und wieder mal genial….

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë – Och nö

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern – Bär fürchtet, seine Leidensfähigkeit hat dann doch Grenzen

85. 1984, George Orwell – Na, konnte ja wohl kaum wer drumrum kommen, oder? Ein absoluter Dauerbrenner, da er nie an Aktualität verloren hat.

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy – Hmmmm, nöööö

87. Paula, Isabel Allende 

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel – Bär gesteht, er hat den einen oder anderen Simmel gelesen…..

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell – Steht da im Regal mittleres Bord fast mittig…..

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig – Pflicht in der Bärenschule

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi – Bär will es ja auch nicht übertreiben, Krieg und Frieden hat irgendwie gereicht.

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski – Für bär eher ein Krampf als Genuß, aber bär hat tapfer durchgehalten.

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood – Hatte bär geschenkt bekommen, damit ihm auf einer längeren Bahnfahrt nicht fad wird. Und bär war überrascht, eine wirklich nette Unterhaltung.

So, das war dann also die Liste…..Aber wo sind denn bärs absolute Lieblingsautoren geblieben? Der Hildesheimer, Boris Vian, Manuel Vasquez Montalban, William Boyd? Oder Tom Holt? Nadine Gordimer? Bernhard Cornwell, Christopher Moore, Sven Böttcher, Friedrich Schiller? Homer? Es ist ja schon sehr verwunderlich, daß es der Mulisch in die Liste geschafft hat…..Hat bär etwa so einen verqueren Geschmack, was das Lesen angeht? Ist es so ungewöhnlich, sich lieber mit einem wortgewaltigen, wortgewandten, politisch umstrittenen Menschen wie dem Sucomandante Marcos zu ‘belesen’ als mit dieser seichten, nixsagenden Welle, die durch die ganzen ‘Hitlisten’geistert? Nun ja, bär geht nun zu Bett und gönnt sich da, bevor seine Knopfaugen zufallen, noch ein paar feine Zeilen von F. Nansen aus seinem ‘Auf Schneeschuhen durch Grönland’.

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Koch-Bär

Also, heut Abend hat bär eifrig gekocht. eigentlich wollte er ja gestern schon eine Mangold-Gurken-Cremesuppe gekocht haben, um sie heute mit zur Arbeit zu nehmen. Aber am Samstag hatte bär vertrottelter Weise vergessen, eine Gurke zu kaufen. Und eine Mangold-Gurken-Cremesuppe ohne Gurke ist irgendwie nicht das Wahre. So war bär heut nach Feierabend noch schnell einkaufen, und dann hat er alles ausgebreitet.

Ja, daraus läßt sich eine ordentliche Lieblingssuppe kochen. Und nach einer geraumen Zeit sahen die einzelnen Zutaten dann so aus:

Jetzt ist bär ja nur noch gespannt, ob sie auch so lecker schmeckt, wie sonst immer. Denn dann ist sie einfach bärig gut, dann kann ihr hier keiner widerstehen.

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Morgen

Morgen früh fährt bär nach Augsburg, ein weiteres Chef-Treffen, bei dem er mit dabei sein soll/darf. Sein Koffer ist schon gepackt -hoffentlich hat bär nix vergessen-. Jetzt ist er ganz schnell ins Bett gekrabbelt. Bär will morgen schließlich nicht als Schlappfaz in Augsburg ankommen.

Und so kann er auch noch davon träumen, in die Nähe einiger seiner Helden zu kommen, Urmel, der Löwe, Jim Knopf, Lord Schmetterhemd  usw., die wohnen alle in Augsburg in der Kiste, der Puppenkiste. Bär fürchtet ja nur, keine Zeit zu finden, sie zu besuchen…aber davon träumen kann er ja.

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Schlapper Stinkebär

Heut war Bonifaz so ein richtiger Müdebär, und ein stinkender noch dazu. Bär war gestern nämlich wieder beim VW-Bus-Stammtisch.

Ihm fiel auch sofort auf, daß das Stammtischbanner eine neue Halterung hatte. Das hing sonst immer am Zaun. Ehe er ganz spät wieder heim fuhr, hat er sich die Halterung noch mal genauer angeschaut.

Ja, das gefällt ihm! Bär weiß sogar schon, daß er im Sommer da ein Wochenende drinnen schlafen darf, wenn er mit den Stammtischlern weg fährt. Cool, eine Bärenbude mit Rädern, ein mobiles Schlafzimmer.

Heute morgen hatte bär dann zwei Probleme, erstens war er ganz schrecklich müde und zweitens stank er fürchterlich nach Zigarettenqualm. So konnte bär bei seiner Kollegin natürlich keinen Blumentopf gewinnen, also hat er es vorgezogen, einen auf cool und leicht distanziert zu machen, damit nicht auffällt, was für ein schlapper Stinker er heute war.

Bär fürchtet aber, das ist ihm nicht ganz gelungen, die Kollegin hat ihm eine Banane in die Pfoten gedrückt. 

Bär weiß jetzt nur nicht, ob sie das tat, damit er was Gesundes ißt, um wieder Schwung zu bekommen, ob sie sein Stinkefell übertünchen soll, oder ob sie einfach als Stütze herhalten muß. Bär hat sich nicht getraut zu fragen, hat sich aber auf dem Balkon gut gelüftet und geht lieber ganz schnell zu Bett.

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Anstrengendes Wochenende

Bonifaz war heut morgen ja doch froh, daß sein Arbeitsalltag wieder begann. Sein Wochenende war entsetzlich anstrengend. Bär arbeitet bald ja in Hannover, und da muß er sich noch eine anständige Chefbär-Zweitwohnung suchen. Er hatte schon ordentlich im Internet gesucht und hat sich dann auf den Weg gemacht, um die in Frage kommenden künftigen Chefbehausungen zu besichtigen. Gut vorbereitet hat bär sich dann auf den Weg gemacht.

Er hat viel suchen müssen, aber dank seiner Pläne hat er alles gefunden. Das hat sehr lange gedauert. Und als er alle gesehen hatte, war bär mächtig froh, daß die Jungs früh morgens beschlossen hatten, er solle sich ein Leckerli mit auf die lange Reise nehmen. In seinem Innenbauch grummelte es nämlich schon ordentlich.

Doch auf dem Heimweg, also irgendwie sind ihm da vor Erschöpfung die Knopfaugen zugefallen, und als er sie wieder auf bekam, war er viel zu müde, um sein Leckerli zu vertilgen. 

Er hat einfach ein wenig gekuschelt, bis er daheim war, und ist dann schnurstracks zu Bett. Die Jungs haben erst heute aus ihm herausbekommen, daß er eine Chefbär-Unterkunft gefunden hat……in Altwarmbüchen. Die ist schon voller Möbel, so brauchen die Jungs, die daheim in der Bärenbude bleiben, auf nichts zu verzichten, außer auf ihren Bonifaz, wenn er in der Woche zum Arbeiten weg ist.

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Bald schon wieder…

Nachdem bär aus Salzburg zurück war, hat natürlich sofort wieder eifrig gearbeitet. Da läßt er sich nix nachsagen.

Doch gestern Abend kam er total erschlagen von der Arbeit heim. Er hatte kurz vor Feierabend noch nen Anruf bekommen. Montag in einer Woche ist er schon wieder für eine Woche unterwegs…..nach Augsburg. Die Nachricht mußte er erst in Ruhe mal verdauen. 

Arthur hat nicht lang gefackelt, er ist sofort los. Er will schon mal anfangen, den Koffer zu packen.

Schließlich ist er für Bonifazens Geschäftsreisen zuständig. Er hätte nur nie vermutet, daß Bonifaz ein solcher Viel-Reise-Bär wird.

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Aus Salzburg zurück

Bär ist von dem großen Cheftreffen in Salzburg zurück. Er hat ordentlich was erlebt und wirklich hart geschuftet. Die erste Überraschung für ihn gab es, als er im Hotel ankam. Arthur ist als Schwarzflieger im Chefkoffer einfach mitgekommen. Bär dachte schon, er guckt nicht richtig.

Jedoch gefreut hat es ihn trotzdem. Da hatte er jemanden, mit dem er abends vor dem Schlafen noch etwas tuscheln konnte.

 

Am Morgen hat bär sich dann ordentlich herausgeputzt. Denn vor dem großen Chef Treffen war bär noch verabredet. Und bär weiß schließlich, was sich gehört.

Ja, so kann er in der Zentrale erscheinen. Anfänglich war bär ja noch etwas zurückhaltend….

…aber das gab sich schnell.

Und dann ging es so richtig los. Nach dem ersten Tag des Cheftreffens brachte bär einen ganz großen Wichtiger-Chefbär-Kalender mit. Damit hat er mächtig Eindruck schinden können bei Arthur.

Die Tage waren soooo anstengend, bär kam abends erschöpft ins Hotel zurück. Einfach ins Bett geplumst ist er dann und hat alle viere von sich gestreckt. Noch nicht mal lesen mochte er mehr, Arthur mußte ihm vorlesen, so konnte er schon mal ein wenig erholen.

Und wenn Arthur ihn morgens nicht geweckt hätte, bär wär jeden Tag zu spät gekommen.

Aber bär hat sich zusammengerissen, denn es gab ordentlich viele und ganz wichtige Dinge für Chefbären zu lernen. Mit ganz viel Chaos im Hirn und etwas schlotternden Bärenbeinen ging es in Richtung Flughafen -mit dem Bus-, aber am Hanusch-Platz ist b är ausgestiegen. Zum Nerven beruhigen hat bär erst mal etwas ‘geshoppt’. Und zwischen Hanusch- und Herbert-von-Karajan-Platz gibt es eine Menge, was Chefbären ershoppen können. So war er dann auch mächtig bepackt, als er – als Salzburg-Shopping-Bär – an der Bushaltestelle wartete.

Bär hatte ja ein wenig Angst, an der falschen Bushaltestelle wieder auszusteigen.

Okay, die Hürde hat er mit Bravour genommen. Den richtigen Teil des Flughafens konnte bär auch finden. Er hat nämlich ganz genau geguckt, wo er hin muß.

Bei Einchecken mußte bär dann in der Warteschlange anstehen, …

…ehe es zum Sicherheits-Check ging: in den Bären-Scanner.

Das kann bär ja nun gar nicht leiden. Aber es hilft ja nicht, er mußte sich zusammenreißen. Wenn er gemotzt hätte, wär er gar nicht erst mitgenommen worden, er hätte ja ein Sicherheitsrisiko darstellen können. So konnte er aber seinen Platz einnehmen und sich ordnungsgemäß anschnallen.

Und ganz spät abends war bär dann endlich wieder bei den Jungs daheim. Nur erzählen mochte er nicht mehr. Er ist lieber gleich zu Bett um ganz schnell zu schlafen. Chefbär zu sein, ist ja soooo anstrengend…..aber auch ganz schrecklich spannend.

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Haussegen hing schief

Also, ganz kurzfristig hing bei den Jungs heute der Haussegen schief. Bonifaz mußte seine Sachen packen, weil er doch morgen für eine Woche nach Salzburg fliegt. Da trifft er sich wieder mit den großen Chefs der Firma. Als er alle die wichtigen Chef-Sachen in seiner Tasche verstaut hatte, war da kein Platz mehr, um seine Kumpels mitzunehmen. Und das fanden die gar nicht witzig, denn schließlich wollen die Salzburg ja auch mal kennenlernen.

So wollten sie dann nicht mit ihm zusammen den Krimi gucken, den sie sich für heute abend ausgesucht hatten. Erst, als der Krimi ganz schrecklich spannend wurde, sind sie zusammengerückt und haben sich wieder vertragen.

Schade finden sie es trotzdem, daß ihr Faz eine Woche lang weg ist. Erst nächstes Wochenende haben sie ihn wieder. So lange ist er ohne sie unterwegs. Hoffentlich passiert ihm unterwegs nix.

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Wichtige Vorbereitungen

Jungejungejunge, was man als Chefbär so alles zu bedenken hat…nix darf bär vergessen. Morgen hat eine ganz liebe Kollegin Geburtstag, die die kürzlich krank war. Sie ist diejenige, die immer an die Geburtstage der Mitarbeiter denkt und alles dafür organisiert. Nun mußte bär sich was einfallen lassen. Also, da die Kollegin morgen zwei Stunden vor bär anfängt zu arbeiten, mußte er die Blumen, die sie morgen früh an ihrem Arbeitsplatz finden soll, an ihr vorbei schmuggeln -in ner Plastiktüte-. Das hat geklappt. Eine Geburtstagskarte hat er auch gebastelt und von allen Kollegen unterschreiben lassen. Punkt drei, der Geburtstagskuchen … eine riesige Herausforderung, um nicht zu sagen eine fast schon überbärgroße Herausforderung….hat er nach Feierabend sofort in Angriff genommen.

Hoffentlich kommt der heile aus dem Ofen und der Form heraus. Von den Jungs haben doch alle vier linke Pfoten, was das Backen angeht. Und dann will bär morgen als Gratulationsbär mächtig Eindruck schinden. Dafür will er sich richtig schick machen. Er hat mit Thore verhandelt.

Also, mit Thores Krawatte, da sieht ihr Bonifaz richtig schnieke aus, finden die Jungs. So schick, also das ist wirklich ein obercooler Gratulationsbär, das macht was her. Hoffentlich hält Bonifaz den Tag durch, er würgelt und röchelt ein wenig mit der Krawatte um den Hals.

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Wieder eifrig bei der Arbeit

Ja, die Ferien hat bär ja leider schon hinter sich, aber das hält so einen eifrigen Chefbären wie ihn natürlich nicht davon ab, sich mit Feuereifer ans Werk zu machen. Und bär hatte schrecklich viel zu tun. Als erstes hat bär eine ordentliche Runde zur Schau gestellt, was für ein cooler Arbeitsbär er doch ist. Für den Dezember hatte er sich als Ziel gesetzt, viel zu schaffen. Und wie sich jetzt herausgestellt hat, hat bär sogar ganz viel geschafft.

Damit kann bär schon mal ein wenig angeben, oder? Aber selbst als so eifriger Chefbär ruht er sich natürlich nicht auf seinem erfolgreichen letzten Monat aus. Nein nein, selbstverständlich hat bär wieder mal ordentlich in die Pfoten gespuckt. Da war er daheim natürlich ziemlich erschöpft. So hat er es sich richtig gemütlich gemacht.

Den Feierabend mit einem Gläschen feinen Weines genießen, in seinem Bärensessel lümmeln und sich in den eigenen Fellflusen einfach wohl fühlen. Das wird bär nun auch wieder machen.

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