Natürlich hat bär noch viele tolle Wanderungen gemacht. Eines Morgens, als das Wetter wieder besonders fein war, hat er sich eine ganz besondere Tour ausgeguckt.

Und dann ging es ab nach Muggendorf. Da gibt es eine tolle, aber auch sehr anstrengende Wanderroute. Zuerst mußte der Faz mühsam bergan dackeln. Dann kam er an diesen Wegweiser zur Oswaldhöhle.

Zum Glück ist bär ja ein gut ausgerüsteter Wanderbär. Eine Taschenlampe ist immer mit im Rucksack. Und die brauchte er hier dringend.

Uiuiui, aber ein wenig mulmig war ihm ja doch, so ganz allein auf dem Wanderweg durch die Höhle.

Und die Höhle ist gar nicht mal so klein.

Da war bär doch etwas erleichtert, als er am anderen Ende wieder aus der Höhle heraus war.

Und nachdem er dann noch etwas höher gekraxelt ist, gab es einen feinen Ausblick.

Aber es ging noch weiter bergan. Bärbärbär, war das ein anstrengender und steiniger Weg. Richtig mühsam war das Vorankommen.

Doch die Mühsal hat sich gelohnt. Am Hohen Kreuz gibt es einen Aussichtsturm, auf den der Faz natürlich auch raufgekrabbelt ist.

Oh…oooohhhhh…so ein klasse Blick über die in Herbstfarben strahlende Fränkische. Bär hat sich aber vorsichtshalber gut festgehalten. Denn oh weh, der Turm ist mächtig hoch, da will er lieber nicht runter purzeln.

Und dann ging es weiter durch den Wald. Aber uuuppppssss….der Wanderweg gesperrt?

Oh, eine Umleitung. Und dann auch noch so eine freundliche…

So kam bär über eine Umleitung zum nächsten Punkt seiner Wanderroute, dem Quackenschloß.

Ja, das sieht auch sehr fein aus.

Und so ein feiner Ort lädt natürlich auch dazu ein, einen Teil der Wanderverpflegung, seinen Pausenapfel, zu vertilgen.

Frisch gestärkt ging es weiter zur Riesenburg. Von oberhalb konnte bär schick ins Wiesenttal gucken.

Und die Riesenburg selber kann bär sowieso gut leiden.

Dann hat ihn die Wanderroute ein Stück durchs Wiesenttal und dann über Doos ins Aufseßtal geführt. Das kann bär besonders gut leiden. Bei der Kuchenmühle mußte der Faz auf die andere Seite der Aufseß. Dabei hat er es sich natürlich nicht nehmen lassen, sich das Mühlrad genau anzugucken. Mühlräder kann bär nämlich auch gut leiden.

Und dann mußte Bonifaz sich den ganzen Berg wieder hinauf auf die Höhe kämpfen, um zu seinem Auto zu gelangen. Uff, was für eine Anstrengung. Als er endlich am Auto war, mußte bär erst mal das Fell an seinen Pfoten kontrollieren. Er hatte das Gefühl, das würde nicht nur qualmen sondern sei schon total am Brennen.

Nachdem die Kontrolle ein einwandfreies Vorhandensein seines Pfotenfells ergab, hat bär auf dem Heimweg zu seiner Ferienbude einen Abstecher über Gräfenberghüll gemacht und sich beim Ochs noch ein feines Bier gegönnt.

Das hat er sich zum Abschluß auch gründlich verdient. Und das zweite ebenfalls.
Und jetzt freut der Faz sich schon ganz diebisch auf den nächsten Urlaub, in dem er zum Wandern in die Fränkische fahren kann. Da gibt es noch so schrecklich viele Wanderwege zuerkunden und Abenteuer zu erleben.